An Grenze gestoppt

29. Mai 2019 16:00; Akt: 29.05.2019 16:04 Print

431'845 Euro, 140 Handys und 10 Tablets im Gepäck

Zwei Männer aus Gambia wollten kürzlich über den Grenzübergang Kreuzlingen in die Schweiz einreisen. Mit dabei hatten sie eine hohe Menge Bargeld und elektronische Geräte.

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Mitarbeiter der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) kontrollierten am Sonntag beim Grenzübergang Kreuzlingen einen deutschen Reisebus. Wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, war dieser von Fulda (D) nach Mailand (I) unterwegs gewesen. Im Reisebus befanden sich zwei Männer aus Gambia, die angaben, allein unterwegs zu sein.

Als die EZV-Mitarbeitenden ihr Reisegepäck näher anschauten, stellte sich heraus, dass beide Männer in ihren Koffern grössere Mengen Bargeld in Couverts sowie rund 140 Mobiltelefone und 10 Tablets transportierten.

Strafuntersuchung eingeleitet

Für die Ermittlungen vor Ort wurde ein Team der Gemeinsamen Operativen Dienstgruppe Bodensee (GOD) – bestehend aus Eidgenössischer Zollverwaltung und deutscher Bundespolizei – beigezogen. Das gemeinsame Team gewährleistete den schnellen Zugriff auf die nationale Fahndungsdatenbank in Deutschland. Darin waren zahlreiche der Handys als gestohlen gemeldet.

Die beiden Personen und das Gepäck wurden anschliessend für weitere Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau übergeben. Die genaue Geldzählung ergab schliesslich eine Gesamtsumme von 431'845 Euro.

Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung wegen schwerer Geldwäscherei eingeleitet.

(20M)