Nervengift Nowitschok

13. März 2018 16:07; Akt: 13.03.2018 16:10 Print

«Es ist die reine Folter, der Schmerz hält Wochen an»

von Fee Riebeling - Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter ringen weiter mit dem Tod. Ihre Qualen müssen laut einem der Giftstoffentwickler fürchterlich sein.

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Noch vor zwei Wochen erfreute sich der russische Ex-Spion Sergej Skripal bester Gesundheit, ebenso seine Tochter Yulia. Doch seit einer Nervengiftattacke am 4. März 2018 kämpfen die beiden im Spital um ihr Überleben. (Im Bild: Überwachungskamera-Aufnahme von Skripal kurz vor dem Anschlag) Laut Premierministerin Theresa May wurden die beiden mit einem Nervengift namens Nowitschok vergiftet. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von hochgiftigen Nervenkampfstoffen, die in etwa 100 Varianten vorkommen. Je nach Variante in sowohl fester, flüssiger als auch pulveriger Form. Erstmals wurde es im Kalten Krieg in der Sowjetunion produziert. Dies mit der Absicht, ein Gift zu entwickeln, das mit gängigen Nato-Methoden nicht nachweisbar ist und von Schutzkleidung nicht abgehalten werden kann. Schon ein winziger Tropfen auf der Haut oder in der Atemluft reicht, um ... ... die Opfer zu kontaminieren. Nach 30 Sekunden bis zwei Minuten zeigen sich die ersten Symptome. Der Körper reagiert mit Krämpfen, dann setzt die Lähmung ein. Am Ende fällt die Atmung aus und es kommt zum Tod. Als Gegengift gilt ... ... der Stoff Atropin. Dieser stammt von der Tollkirsche und stoppt die von dem Kampfstoff ausgelöste Reizüberflutung im zentralen Nervensystem. Doch auch wer überlebt, muss sich auf schwere und bleibende Schäden einstellen. Kein Wunder: Mindestens eine Nowitschok-Variante ... (Im Bild: Tollkirschbeeren) ... soll fünf- bis achtmal potenter sein als die Cholinesterasehemmer Sarin und VX. Letzteres hat im Februar 2017 zum Tod von Kim Jong-Nam, dem Halbbruder von Kim Jong-un, geführt. Er ist auf dem Flughafen von Kuala Lumpur einem Giftmord zum Opfer gefallen. Die Aufnahmen der lokalen Überwachungskameras ... ... zeigen zwei Frauen, die sich Kim aus verschiedenen Richtungen nähern. Eine von ihnen scheint ihn dabei von hinten zu umgreifen und für einige Sekunden etwas über seinen Mund zu halten. Laut einer Autopsie könnten sie ihm das Nervengas VX verabreicht haben. So mysteriös die Attacken auf Sergej Skripal und Kim Jong-nam auch sind. Sie sind bei weitem nicht die Ersten, die einem Giftmord zum Opfer gefallen ist. Schon im alten Rom wurden so unliebsame Menschen um die Ecke gebracht. Obwohl es im alten Rom Vorkoster gab, erwischte es . Claudius' Mörder wurde nie gefasst. Verdächtigt wurden unter anderem seine Gattin Agrippina (Statue im Bild), sein Vorkoster, der Eunuch Halotus sowie sein Leibarzt Gaius Stertinius Xenophon. Möglich ist aber auch, dass das Pilzgericht einfach verdorben war. Auch der Philosoph starb durch Gift. Allerdings wurde er im Jahr 399 nicht Opfer einer hinterlistigen Attacke. Vielmehr war er durch den Gerichtshof Athens offiziell zum Tod durch den Schierlingsbecher verurteilt worden – angeblich, weil er sich gegen die Götter versündigt und die Jugend verdorben hatte. Hauptbestandteil des Giftbechers war der Gefleckte Schierling (Conium maculatum). Dieser enthält das Nervengift , das von den Füssen aufsteigend die Skelettmuskulatur lähmt und damit schliesslich auch die Atemmuskulatur – Sokrates erstickte. Die Bremerin tötete. Als ihr die Substanz ausging, gab sie zunächst einige Jahre Ruhe. Dann hörte sie zum ersten Mal von , einer Art Schädlingsvernichtungsmittel, das aus Butterschmalz und Arsen bestand. Dieses mischte sie sieben weiteren Personen unter das Essen. Zum letzten Mal im Jahr 1827. Ein Jahr später wurde sie überführt, 1831 dann öffentlich gehängt. Auch war ein Giftmörder. Zwischen 1897 und 1901 tötete der gebürtige Pole drei Frauen. Sein Vorgehen war dabei immer dasselbe: Erst liess er die Frauen nach aussen so tun, als ob sie seine Ehefrauen wären. Mit der Zeit begann sich dann deren Gesundheitszustand zu verschlechtern, bis sie schliesslich starben. Das erreichte er mit dem Stoff , der so giftig ist wie Blei oder Arsen und zudem als krebserregend gilt. Im Jahr 1902 wurde Chapman schliesslich überführt und zum Tod durch Hängen verurteilt. Das Urteil wurde im darauffolgenden Jahr vollstreckt. 1957 wurde der ukrainische Nationalist und Dissident ins Gesicht gespritzt. (Im Bild: Lew Rebet in Auschwitz, 1941) Das hochwirksame Gift wurde ihm mithilfe eines neuartigen, röhrenförmigen Instruments ins Gesicht geblasen (im Bild). Dieses lähmte Rebets Atmungsorgane innert kurzer Zeit. Das Perfide: Bereits nach wenigen Minuten hatte sich die Substanz verflüchtigt und hinterliess keine Spuren. Das gleiche Schicksal – gleiche Waffe, gleiches Gift, gleiche Stadt, gleicher Täter – ereilte zwei Jahre später auch den ukrainischen Nationalistenführer , der seit 1946 unter dem Namen Popel in Bayern lebte. Wie bei Rebet reichte auch bei Bandera ein einziger Atemzug, um die tödliche Dosis Blausäuregas aus der «KGB-Giftpistole» aufzunehmen. Erneut hatte Bogdan Staschinski den Abzug betätigt. Und das wie zwei Jahre zuvor im Auftrag des KGB. Dass Giftmörder bei ihren Taten mitunter auf Innovationen setzen, zeigt auch der Fall des bulgarischen Dissidenten, der 1978 ums Leben gebracht wurde. Markow wartete in London auf den Bus, als er einen Stich am Bein spürte. Er drehte sich um – und erblickte den Regenschirm seines Nachbarn in der Warteschlange. Drei Tage später war er tot. In seinem Oberschenkel fanden die Ärzte ein winziges Kügelchen, das mit (Ricinus communis) präpariert war. Es wirkt vor allem auf den Magen-Darm-Trakt und bringt die Zellen zum Absterben. Als Täter gilt ein Agent des bulgarischen Geheimdienstes. Offiziell starb Staatspräsident 1993 an Herzversagen. Seine Familienangehörigen glaubten jedoch nie an einen natürlichen Tod. Sie waren davon überzeugt, dass Özal von politischen Gegnern vergiftet worden sei. Sie gaben keine Ruhe ... ... bis Özals Leichnam 2012 exhumiert wurde. Der Bericht der Mediziner nennt vier gefundene Giftstoffe, darunter ein zehnfach erhöhter Wert des Insektizids. (Im Bild: DDT wird zur Kartoffelkäferbekämpfung versprüht, 1953) Kein konkretes Opfer hatten die Mitglieder der japanischen Sekte (Aum-Sekte) im Auge, als sie am 20. März 1995 zur Hauptverkehrszeit einen Giftgasanschlag auf die Tokioter U-Bahn verübten. Dafür hatten sie in fünf im Bahnhof Kasumigaseki zusammentreffenden Pendlerzügen ... ... in Zeitungspapier eingewickelte Kunststoffbeutel deponiert, die das Nervengift enthielten. Die austretenden Dämpfe verbreiteten sich in den betroffenen U-Bahnen und circa 15 U-Bahn-Stationen. Bei dem Anschlag starben zwölf Menschen, Tausende wurden verletzt. 1997 versuchten israelische Geheimdienstagenten als Kanadier getarnt in Amman den politischen Chef der Hamas, , umzubringen. Zwar gelang den Agenten, das Gift gegen Maschal zu verwenden, doch noch bevor sie die tödliche Dosis verabreichen konnten, wurden sie gefasst. Auf Wunsch des jordanischen Königs Hussein I. schickte die israelische Regierung schliesslich einen Arzt, der das richtige Gegengift in seinem Koffer mitbrachte. So konnte das Leben des Attentatsopfers gerettet werden. Welche toxische Substanz damals zum Einsatz kam, ist nicht bekannt. Der islamistische Feldkommandant überlebte mehrere Kriege, darunter den Bürgerkrieg in Tadschikistan, nicht aber den vergifteten Brief, der ihm 2002 im Auftrag des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB übergeben worden war. Um welches Gift es sich handelte, ist nicht gänzlich geklärt. Fest steht aber, dass es ein gewesen sein muss, möglicherweise Sarin. Offiziell starb der Duma-Abgeordnete und Journalist 2003 an einem Hirnödem. Doch seine Parteifreunde bezweifelten das. Schliesslich hatte Schtschekotschichin über den zweiten Tschetschenienkrieg und die Ver­bindung von Staat und Mafia recherchiert. Bis heute sind sie überzeugt davon, dass der Allergiker Schtschekotschichin mit einem starken vergiftet wurde. Um was es sich dabei gehandelt haben könnte, ist völlig unklar. Eine Untersuchung blieb ohne Ergebnis. Der indonesische Menschenrechts- und Anti-Korruptions-Aktivist Munir verabreicht bekommen hatte. Drei Verdächtige wurden später festgenommen und der Hauptverdächtige, der frühere Pilot Pollycarpus Priyanto von der staatlichen Airline Garuda Indonesia, zu 14 Jahren Haft verurteilt. Er hatte während des Flugs Munirs Orangensaft vergiftet. Mit dem Schrecken davon kam 2004 der ukrainische Reformpolitiker . Nach einem Essen mit Vertretern des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes verschlechterte sich sein Zustand rapide: Er litt unter Unterleibs- und Rückenschmerzen, gelähmten Gesichtsmuskeln und ... ... Erbrechen. Dazu gesellten sich eine Chlorakne, die sein Gesicht entstellte. Später zeigte sich, dass ihm verabreicht worden war, das als das gefährlichste aller Dioxine gilt und unter anderem im «Agent Orange» vorkommt, jener Chemikalie, die das US-Militär im Vietnamkrieg zur Entlaubung des Dschungels einsetzte. (Im Bild: Agent-Orange-Einsatz über dem Mekong-Delta, 1969) Nicht immer ist klar, welches Gift eingesetzt wurde. So wie bei , der 2004 in St. Petersburg ermordet wurde. Fest steht nur: Der ehemalige Leibwächter der Putin-Familie starb nach drei Wochen Krankheit an einer starken Verstrahlung am Rückenmark, wie die Autopsie ergab. «Es war, als ob das Immunsystem einfach ausgeschaltet worden wäre», sagte Zepows behandelnder Arzt. Die schwammigen Diagnosen: Motiv soll eine Abrechnung der Petersburger Unterwelt gewesen sein, als deren Pate Zepow galt. 2004 starb Palästinenserführer – woran, ist nach wie vor nicht geklärt. Da seine Witwe damals eine Obduktion ablehnte, blieb die Todesursache im Dunkeln. Zwar scheint der Verdacht, er könne mit Polonium radioaktiv vergiftet worden sein, inzwischen weitgehend ausgeräumt, ... ... die Ermittlungen, an denen auch Experten des Unispitals Lausanne beteiligt waren, geben aber Anlass zu Spekulationen, dass Krankheit und Alter nicht der Grund waren. Die Palästinenser verdächtigen Israel seit Jahren, Arafat ermordet zu haben. Das weist Israel aber zurück. (Im Bild: das Grab Arafats) 2006 starb MI6-Mitarbeiter und Putin-Kritiker an den Folgen einer Vergiftung, die nach heutigem Kenntnisstand Wladimir Putin «wahrscheinlich gebilligt» hat, wie es im Abschlussbericht der Untersuchungen heisst. Litwinenko starb qualvoll an einer Vergiftung mit . Während der letzten drei Wochen seines Lebens litt er zunächst an Durchfällen, Übelkeit und Erbrechen. Später fielen ihm die Haare aus und sein Immunsystem brach zusammen. Das Gift wurde ihm wohl mit einer Tasse Tee verabreicht.

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Knapp zehn Tage nachdem der frühere russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia bewusstlos auf einer Parkbank im britischen Salisbury aufgefunden wurden, vermeldet London: Die beiden wurden mit einem Nervengift «von militärischer Qualität» attackiert – Nowitschok.

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Dabei beruft sich Premierministerin Theresa May auf Experten des Wissenschafts- und Technologielabors des britischen Verteidigungsministeriums in Porton Down, wie die BBC berichtet.

Geschaffen, um zu töten

Bei Nowitschok (zu Deutsch: Neuling) handelt es sich um eine Gruppe von hochgiftigen Nervenkampfstoffen, die in etwa 100 Varianten vorkommen. Je nach Variante sowohl in fester, flüssiger als auch pulveriger Form.

Erstmals wurde es in den 1970er- bis 1990er-Jahren in der Sowjetunion entwickelt. Dies mit der perfiden Absicht, ein Gift zu produzieren, das mit gängigen Nato-Methoden nicht nachweisbar ist und das von Schutzkleidung nicht abgehalten werden kann.

«Einer der Hauptgründe für die Entwicklung dieser Stoffe ist, dass ihre Bestandteile nicht auf der Verbotsliste stehen», so Gary Stephens, Pharmakologe an der University of Reading zur BBC.

Deutlich giftiger als Sarin und VX

Nowitschok ist ein sogenannt binärer Kampfstoff. Das heisst: Die Bestandteile der einzelnen Varianten – jeder für sich relativ harmlos – können getrennt gelagert werden. Das ermöglicht eine nahezu ungefährliche Handhabung vor dem Einsatz. Erst miteinander kombiniert entfalten sie ihre tödliche Wirkung bei geringsten Dosen.

Und die ist enorm: Mindestens eine Variante – das sogenannte Nowitschok A-230 – soll fünf- bis achtmal potenter sein als die Cholinesterasehemmer Sarin und VX. Letzteres Gift hat im Februar 2017 zum Tod des Halbbruders von Kim Jong-un geführt.

Unklarer Ursprung, schlimme Folgen

Wann und in welcher Form es zu Skripal und seiner Tochter gelangt ist, ist noch unklar. Auch ob das Nervengift tatsächlich aus Russland stammt, ist gemäss Russland-Experte Gerhard Mangott von der Universität Innsbruck ungewiss: «Seine Zusammensetzung ist bekannt und es kann inzwischen überall hergestellt werden, wo es entsprechende Labore gibt.» Laut dem Politikwissenschaftler hätten auch die USA Zugang zu den Formeln gehabt. «Selbst die Briten könnten diesen Kampfstoff hergestellt haben.»

Fest steht nur, dass Sergej und Yulia Skripal seit der Exposition fürchterlich leiden. «Es ist die reine Folter», so der russische Ex-Militärchemiker Wil Mirsajanow, der an der Entwicklung von Nowitschok beteiligt war, zur «Daily Mail». «Sogar in niedriger Dosierung dauern die Schmerzen wochenlang an. Man kann sich das Grauen nicht vorstellen.»

Keine Heilung möglich

Schon ein winziger Tropfen auf der Haut oder in der Atemluft reicht, um die Opfer zu kontaminieren. Nach 30 Sekunden bis zwei Minuten zeigen sich die ersten Symptome. Der Körper reagiert mit Krämpfen, dann setzt die Lähmung ein. Am Ende fällt die Atmung aus und es kommt zum Tod.

Als Gegenmittel gilt Atropin. Dieses stammt von der Tollkirsche und stoppt die von dem Kampfstoff ausgelöste Reizüberflutung im zentralen Nervensystem. Dabei gilt wie nach allen Nervengift-Einsätzen: Je schneller das Atropin verabreicht wird, desto grösser sind die Chancen auf Heilung. Doch auch wer dank des Atropins überlebt, muss sich auf schwere und bleibende Schäden einstellen.

Das zeigt ein Fall aus dem Jahr 1987, als ein Forscher im sowjetischen Nowitschok-Labor mit Partikeln des Gifts in Berührung kam, wie Bild.de schreibt: Der Betroffene sollte sich trotz sofort ergriffener Gegenmassnahmen nie wieder von der Kontaminierung erholen. Bis zu seinem Tod fünf Jahre später litt er an verschiedenen schweren Krankheiten – unter anderem an Hepatitis, Leberzirrhose, Epilepsie und anhaltender Muskelschwäche.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Toll am 13.03.2018 16:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles ein wenig speziell

    Es stellt sich aber schon die Frage was die Russen davon haben sollten? Er war da im Gefängnis und ist seit einigen Jahren jetzt in GB? Wieso jetzt, ist doch sinnfrei? Der hat auch nix mehr auszupacken, wenn er wollte hätte er schon und die Infos sind uralt.

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  • Reto. S. am 13.03.2018 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Das einzigartige Leben

    Ganz schlimm, wie der böse Mensch mit sehr wenigen Mitteln eine Katastrophe auslösen kann. Zum Glück wissen wir nicht alles, was um uns herum schon alles geschieht. Das wäre ja nicht auszuhalten. Wie Geld und Macht Menschen verändern können, hören und sehen wir täglich. Das Leben ist doch so kostbar und einmalig. Unsere Erde mit der Natur, den Tieren, Menschen, etc. ist doch ein einzigartiges Wunder, zu welchem man Sorge tragen muss.

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  • Kopfschüttler am 13.03.2018 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erfreuliche Ausnahme

    Das hier ein Experte zu Wort kommt, der darauf hinweist, dass das Gift überall hergestellt werden kann, auch in USA oder GB, erstaunt mich jetzt doch sehr, im positiven Sinne. So etwas nenne ich neutrale Berichterstattung. Immer mehrere Seiten in Betracht ziehen, wenn noch keine Schuldigen gefunden sind und nicht unbewiesen Vorwürfe wie Beweise darstellen. Die Einseitigkeit mit welcher viele anderen Medien berichten ist echt frustrierend geworden. Immer wird nur die Meinung einer Seite berichtet und das ist in 95% der Fälle die der Russlandgegner (NATO, USA etc...ihr wisst schon).

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fritz Mundl am 14.03.2018 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Danke für diesen lesenswerten Artikel. Sachlich, neutral, um Aufklärung bemüht. Ein heller Stern am immer dunkler werdenden Journalistenhimmel

  • Luigi T. Lugano am 14.03.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Danke!

    Informativ, nachvollziehbar, ausgewogen, sachlich, substanziell. Gutes Interview, kluger Mann.

  • Gruss aus Bern am 14.03.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Es war wie immer der Gärtner,

    das verwendete Nervengift bekommt man schliesslich in jedem besserern Lebensmittelladen (copyright c/o Russia Today).

    • Julia am 14.03.2018 14:27 Report Diesen Beitrag melden

      Blödsinn

      Erzähl doch keinen Blödsinn. Russia Today hat nie sowas geschrieben. Nur dass man das Gift in mehreren ehemaligen Sowjetstaaten kaufen könnte und dass es möglich wäre dieses Gift in jedem Giftlabor herzustellen, da die Zusammensetzung bekannt sei.

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  • Mari am 13.03.2018 21:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kranke Köpfe

    In meinem "nächsten Leben" möchte ich lieber ein Tier sein...die sind zu so was nicht fähig! Ich kann nur sagen: kranke Menschheit! Jeder macht den anderen fertig nur wegen Machtspiel' chen'!!!

  • PiriReis am 13.03.2018 21:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Etwas ist da faul in London

    Wer hat am meisten Nutzen wenn die Briten über die Russen herziehen? Die Russen wohl kaum, oder? Mir kommen da einige Länder und Politiker in den Sinn.