New Horizons

25. Juli 2015 05:16; Akt: 25.07.2015 05:26 Print

Raumsonde entdeckt Nebel auf Pluto

Neuigkeiten vom Zwergplanet: Die Raumsonde New Horizons macht ein Bild vom Nebel auf Pluto. Die Nasa-Forscher sind verblüfft.

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Die Nasa hat neue Bilder des Pluto veröffentlicht. Die Sonde New Horizon hat die Silouette des Pluto mit der Atmosphäre aufgenommen. Die gestochen scharfen Bilder zeigen die Oberfläche des Pluto mit zahlreichen Details. Ebenen, Gebirge und Täler sind deutlich zu erkennen Detailaufnahme der Plutooberfläche. Diese Aufnahme zeigt ein zerklüftetes Gelände am nordwestlichen Rand einer grossen Eisebene namens Sputnik Planum. Gefrorenes Herz: Ein Teil der hellen, herzförmigen Fläche ist aus Eis. (17. Juli 2015) Die entdeckte Fläche erinnert auf den ersten Blick an gefrorenen Schlamm. (17. Juli 2015) Forscher schätzen, dass die gefrorene Stelle jünger als 100 Millionen Jahre ist. Inzwischen wurde Nebel auf dem Zwergplaneten entdeckt. (17. Juli 2015) So sieht Pluto aus der Nähe aus: New Horizons lieferte ein hochauflösendes Bild von der Oberfläche des Zwergplaneten. (15. Juli 2015) Die Übermittlung der Daten dauert aufgrund der Entfernung sehr lange: Das bisher beste Bild vom Pluto, das die Raumsonde New Horizons kurz vor ihrem Vorbeiflug geschickt hat. (14. Juli 2015) Plutos grösster Mond Charon. (15. Juli 2015) Plutos kleiner kartoffelförmiger Mond Hydra. Der Trabant ist nur etwa 43 auf 33 Kilometer gross. (15. Juli 2015) Das New-Horizons-Team ist von der Schärfe der neuen Bilder begeistert. (15. Juli 2015) Besuch geglückt: Das Team der New-Horizons-Mission freut sich über die ersten Signale zur Raumsonde nach dem Vorbeiflug am Planeten Pluto. (14. Juli 2015) Nach neun Jahren Funkstille: Missionschefin Alice Bowman (r) während der Kontaktaufnahme mit der Raumsonde. Freude herrscht in Maryland: Teammitglieder der New-Horizons-Mission feiern zusammen mit Gästen die geglückte Pluto-Annäherung der Sonde. (14. Juli 2015) Die Pluto-Aufnahme sorgte für helle Begeisterung: Teammitglieder der New-Horizons-Mission im Applied Physics Laboratory in Laurel, Maryland. (14. Juli 2015) Ihm kommt die Nasa-Raumsonde ganz nah: Der Zwergplanet Pluto, fotografiert von der New Horizons aus einer Entfernung von 2,5 Millionen Kilometern. (12. Juli 2015) Voller interessanter Details: Die Pfeile markieren ein helles «Herz», ein dunkles Gebiet, einen möglichen Krater und mögliche Klippen. (11. Juli 2015) Der Zwergplanet und sein riesiger Mond: Pluto (r.) und Charon, der innerste der fünf bekannten Trabanten, eingefärbt gemäss Messdaten der New Horizons. (8. Juli 2015) Grössenverhältnisse: Pluto und Charon, wenn sie direkt über der Erdoberfläche schweben würden. (14. Juli 2015) Der Himmel über Pluto: Künstlerische Darstellung des Mondes Charon, der mit dem reflektierten Sonnenlicht den Südpol des Zwergplaneten erhellt. (11. Juli 2015) Schnappschuss im Vorbeiflug: Auf ihrem Weg zu Pluto lichtete die Raumsonde New Horizons auch Jupiter ab. (24. Januar 2007) Weltraum-Romantik: Künstlerische Darstellung der Nasa-Mission New Horizons.

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Die NASA-Sonde New Horizons hat Nebel auf dem Zwergplaneten Pluto entdeckt. Ein neues Foto zeige sogar zwei dichte Nebelschichten, teilten NASA-Wissenschaftler am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Washington mit.

«Mir stand der Mund offen, als ich dieses Foto gesehen habe», sagte Missionsleiter Alan Stern. Die eine Nebelschicht liege rund 80 Kilometer über dem Zwergplaneten, die andere rund 50 Kilometer.

Erste Sonde beim Pluto

In 130 Kilometern Höhe gebe es vereinzelt sogar auch noch Nebelfelder, dabei hatten Wissenschaftler eigentlich gedacht, dass es in mehr als 30 Kilometern Höhe über dem Pluto schon zu warm für Nebel sein müsste. «Wir brauchen ein paar neue Ideen, um herauszufinden, was da los ist», sagte NASA-Forscher Michael Summers.

Nach mehr als neun Jahren und fünf Milliarden Kilometern war New Horizons Mitte Juli als erster irdischer Flugkörper am Pluto vorbeigeflogen und hatte ihn mit sieben wissenschaftlichen Instrumenten untersucht. Bis alle beim Vorbeiflug aufgenommenen Daten und Fotos zur Erde geschickt sind, wird es noch 16 Monate dauern.

(hae/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • fritz hans am 25.07.2015 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wisooo?

    was mich persönlich dadran stört ist, dass die nasa daten bis ans andere ende des sonnensystems verschiken kann ich jedoch meine verbindung schon verliere wenn ich in die küche gehe

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  • Chrigu BE am 25.07.2015 06:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wohin geht´s weiter?

    Finde alle diese Meldungen faszinierend, muss ich gestehen... Weiss eigentlich jemand, wohin es weiter mit der New Horizons geht? Sie muss ja noch 16 Monate übertragen können - in welche Richtung ist sie unterwegs? Weitere Missionen? Oder ¨lost in space¨?

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  • pasc am 25.07.2015 07:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nein

    ich denke bewohnt sind so zimmlich viel planeten. einfach in bakterien form. bewohnt wie es unsere erde ist, wird es auch geben. einfach wohl bisschen weiter weg. aber aroganz finde ich das falsche wort

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Klaus am 26.07.2015 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Smog

    Der Nebel dirt ist gewiss Smog der von Fabriken kommt. Die Plutobewohner kennen keinen Umweltschutz, das jennen nur wir.

  • Ahmed am 26.07.2015 14:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Intelligente Wesen

    Ich frage mich ob die Menscheit einestages mal ein anderes intelligentes Lebewesen trifft und wie die Reaktion der beiden sein wird

  • Gemini am 26.07.2015 00:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aberglaube UFO!

    Ufos kann es und wird es nie geben! Nichts im Periodensystem oder keine Chemie oder Technik, bringt ein Objekt nur mal schnell an die Lichtgeschwindigkeit! Würde nur ein Arm-grosses Objekt auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bräuchte es dazu eine Energie, die so gross ist: Wie die verbrauchte Energie von der Erfindung der Energie bis zum heutigen Tag und zwar vom ganzen Planeten! Seht ihr, Naturgesetze gelten eben auch im weitem Raum und desshalb gibt es nichts und wird es keine geben, fremde Besucher von anderen Universen! PS: 4,5 Jahre braucht das Licht vom nächstgelegene Stern "Alpha Centauri" bis zu uns auf die Erde!

    • Neil de Grasse Tyson am 26.07.2015 02:57 Report Diesen Beitrag melden

      Ufo's

      Ufo bedeuted unidentifizierbares Flugobjekt nur so nebenbei... und das hat es sicher schon oft gegeben ;)

    • Asgard am 27.07.2015 15:29 Report Diesen Beitrag melden

      Der Mensch ist ja auch allwissend ;-D

      Es ist immer wieder amüsant, wie arrogant und besserwisserisch die Spezies Mensch ist. Wir stecken mit unserer Technologie noch in den Kinderschuhen. BIs vor paaar Jahren glaubte auch niemand, dass jeder Mensch von einer Aura umgeben ist, heute mit der Quantenphysik konnte man das aber bestätigen. Nur weil wir, NICHT Wissen, heisst das aber noch lange nicht, dass es andere Spezies geben könnte, die viel weiter sind und komplett andere Materialen benutzen.

    • DominikMW am 28.07.2015 07:47 Report Diesen Beitrag melden

      Visionen

      Es braucht Ideen und Visionen von zukunftsorientierten Menschen, damit wir es schaffen, unser Sonnensystem zu verlassen, natürlich mit Lichtgeschwindigkeit. Ich mag mich erinnern, vor ca. 20 Jahren hat irgend ein Science-Magazin die Technik von Star Trek auseinander genommen. Dabei wurde nachgewiesen, dass erstaunlich viel tatsächlich umgesetzt werden könnte. Man denke nur an das "Beamen". Es gibt ja bereits derzeit entsprechende Entwicklungen und Tests. Auch das Thema "Warp-Antrieb" ist nicht verworfen, auch hierzu gibt es genügend namhafte Theorien, die eine Umsetzung möglich machen würden.

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  • 22gi am 25.07.2015 11:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eingeschränktes Denken

    Finde ich lustig, das wir Menschen behaupten können, das es bestimmte Vorrausetzungen geben muss um auf einem Planeten leben zu können.. Nur weil wir es nicht anders kennen heisst es nucht das es wirklich so ist

    • proton am 25.07.2015 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @22i

      sie liefern mit ihrer aussage bereits den beweiss dafür. woher nehmen sie sich mit 22i das wissen und setzten es über das der wissenschaft und ihrer akademiker die sich nahezu 24/7 damit auseinander setzten?

    • platon am 25.07.2015 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      @proton

      wie schon sokrates sagte: sie glauben zu wissen, ich dagegen weiss, das ich nichts weiss. wissenschaftler sind meist von ihren errungenschaften überzogen, was sich aber öfters später als nicht die ganze warheit herausstellt. also wesshalb soll es nicht arten von lebewesen geben können, das uns noch gänzlich unerklärlich ist? ob es welche gibt, weiss niemand, aber wo und wie es welche geben könnte, glauben viele zu wissen.

    • Kevin am 25.07.2015 12:33 Report Diesen Beitrag melden

      I hate sarcasm

      Cool, Menschen wie Sie, sind sehr einfach zu beeinflussen und bei der Stange zu halten. Gratulation :)

    • Christian am 25.07.2015 18:08 Report Diesen Beitrag melden

      @ Proton

      Wissenschaft ist meist ein herd von Vorurteilen und so beschränken sie sich selbst in ihrer Vorstellung sagen voreilig das ist nicht Möglich weil die Geistige Vorstellung nicht mehr mehr zu lässt. Rein Logisch gesehen ist es möglich das alle Materie die Daten Verbinden kann eine gewisse Eigendynamik entwickeln kann und dadurch eine Vervielfältigung entsteht schon als Leben bezeichnet werden kann. Der sogenannte Menschliche Verstand sagt dazu aber das ist Unmöglich, schon aus rein Ethnischen Gründen. Und dieser Einschränkung sagt man Geistige Blockade.

    • Sturm am 26.07.2015 09:04 Report Diesen Beitrag melden

      @22gi

      Ntürlich kann es Leben in einer Form geben, die wir uns (noch) nicht vorstellen können. Aber was für eiinen Sinn hat es, nach etwas zu suchen, von dem man keine Ahnung hat, wie es aussieht?

    • safuhr am 26.07.2015 10:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      einfach

      natürlich kann es sein das es leben an orten giebt, wo keiner es vermuten würde. warum genau da suchen? und nicht erst da wo wir es vermuten?

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  • severin am 25.07.2015 11:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naiv

    Weil es um einiges nützlicher und wichtiger ist das Universum zu erkunden, als das du mit deiner Schwiegermutter beim kochen telefonieren kannst.