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30. Oktober 2017 08:18; Akt: 30.10.2017 08:18 Print

Uni-Tipps für Neueinsteiger

Erfahrene Studenten erzählen, was es braucht, damit das Hochschul-Abenteuer zum Erfolg wird.

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(Bild: iStock)

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Seit etwas mehr als einem Monat bevölkern sie wieder die Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen. Die Rede ist von den rund 250’000 Studierenden, welche das Wintersemester 2017 in Angriff genommen haben. Statt sich mit Ritalin und Red Bull zu dopen, empfiehlt Marco Knobel (30), fixe Lern- und Schreibtage zu planen. «Planung ist alles», sagt der erfahrene Student, der auch zu ausgewogener Ernährung rät – und zur Absage an rauschende Partynächte.

«Schlafmangel und Katerstimmung ruinieren Motivation und Lernfähigkeit tagelang», mahnt Marco Knobel zur Vorsicht. Ausserdem mache das Feiern nach einer bestandenen Prüfung ohnehin mehr Spass. Florian A., an der HSG in St. Gallen eingeschrieben, rät Studienanfängern, das Gespräch mit jenen zu suchen, die den Uni-Betrieb bereits kennen.

«Diese Leute verraten dir, wie und was man für die einzelnen Fächer lernen sollte.» Auch an die eigene Lernstrategie sollte gedacht werden. «Nicht jeder lernt gleich», sagt Florian A. dazu – und man müsse herausfinden, wie man selber am effizientesten arbeite.

Marco wie auch Florian ermuntern Studienanfänger dazu, soziale Kontakte zu knüpfen. Das könne – insbesondere in der Vorbereitung für Prüfungen – von Vorteil sein. Florian A., der seine Zukunft in der Finanzbranche sieht, bekommt Support von Studienberater John Dubacher. «Alleine die Grossbanken stellen jährlich rund 500 Hochschulabsolventen ein», wirft er in die Runde und meint, dass diese Jobs auch künftig gefragt seien, selbst wenn die Branche derzeit in einer Phase des Umbruchs stehe.

Wer vor dem Studium unsicher ist, in welche Richtung es gehen soll, kann sich einem Studienwahlcheck unterziehen. Dieser verlangt nach einem Zeitaufwand von maximal 20 Minuten und liefert als Ergebnis die Top-3-Studienrichtungen. Über 40’000 Nutzerinnen und Nutzer sowie eine aktuelle Weiterempfehlung von 90 Prozent sprechen für den auf wissenschaftlichen Ansätzen beruhenden Test.

www.studienwahlcheck.ch

(ga)