Leichtathletik-WM

13. August 2017 23:13; Akt: 13.08.2017 23:23 Print

Eine Überraschung und ein Präsent für Bolt

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften sind zu Ende gegangen. Die Fakten vom letzten Tag im Newsticker.

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Was soll das sein? Usain Bolt erhält ein Stück Tartanbahn von Olympia 2012, als er grosse Triumphe einfuhr. (13. August 2017) Saftige Überraschung: Die USA muss sich in der längeren Staffel von Trinidad und Tobago geschlagen geben. Die Amerikanerin Allyson Felix gewinnt mit der 400-Meter-Staffel ihr elftes WM-Gold. Sie ist nun erfolgreicher als ein gewisser Usain Bolt. Ihr Palmares in Zahlen: 11 Gold-, 3 Silber- und 2 WM-Bronzemedaillen. Kenianischer Doppelsieg: Elijah Manangoi siegt über 1500 Meter vor Timothy Cheruiyot. Und... ...der Norweger Filip Ingebrigtsen wirft sich ins Ziel und gewinnt noch Bronze. Favoritenrolle gerecht geworden: Caster Semenya gewinnt WM-Gold über 800 Meter. Viel Nationstolz: Die frischgebackene Diskus-Weltmeisterin Sandra Perkovic aus Kroatien. Doppel-Gold vermiest: Die Kenianerin Hellen Onsando Obiri (l.) bezwingt Almaz Ayana aus Äthiopien über 5000 Meter. Blieb fast sechs Minuten über ihrer Bestzeit: Laura Polli beendete ihr letztes Rennen über 20 km Gehen im 49. Rang. (13. August 2017) Der Schweizer Alex Florez schied beim Wettkampf über 50 Kilometer Gehen wegen unsauberer Technik aus – zweimal war Florez wegen fehlendem Bodenkontakt verwarnt worden, einmal wegen nicht durchgestreckter Knie: Florenz vor dem Buckingham Palace. (13. August 2017) Drama zum Abschied: Als Schlussläufer der 4x100-m-Staffel Jamaikas verletzt sich Usain Bolt in seinem letzten Einsatz als Sprintprofi und muss das Rennen aufgeben. (12. August 2017) Die Jamaikaner Usain Bolt, Julian Forte, Michael Campbell und Tyquendo Tracey gehen im 4x100-m-Final leer aus. Gold ging etwas überraschend an Gastgeber Grossbritannien, Silber an die USA und Bronze an Japan. Glückliche Finalistinnen (v. l.): Mujinga Kambundji, Sarah Atcho, Salome Kora und Ajla Del Ponte. Im Final über 4x100 m Hürden reicht es den Schweizerinnen für den guten 5. Platz. 8768 Punkte: Der Franzose Kevin Mayer ist Weltmeister im Zehnkampf. Silber geht an den Deutschen Rico Freimuth (8564), Bronze holt sich sein Landsmann Kai Kazmirek (8488). Mohamed Farah verpasst das Double über 10'000 m und 5000 m knapp. Der Brite muss sich bei seinem letzten Rennen auf der Bahn an Titelkämpfen mit Silber begnügen. Gold gewinnt der Äthiopier Muktar Edris. Sally Pearson gewinnt über 100 m Hürden Gold für Australien. Maria Lasitskene springt mit 2,03 m am höchsten: WM-Gold für die Russin. Gold im Speerwerfen: Johannes Vetter holt für Deutschland die erste Goldmedaille in London. Titel verteidigt: Dafne Schippers setzt sich im 200-m-Final der Frauen durch. (11. August 2017) 800 m: Für Selina Büchel bedeuten die Halbfinals Endstation. Emma Coburn sichert sich Gold über 3000 m Steeple. 4. Gold im Weitsprung: Die US-Amerikanerin Brittney Reese lässt die Konkurrenz einmal mehr hinter sich. (11. August 2017) Gold für Polen: Pawel Fajdek feiert seinen Sieg im Hammerwerfen. Verpasst im Final über 400 m Hürden eine Medaille: Lea Sprunger erreicht aber in 54,69 Sekunden den sehr guten 5. Platz und damit das beste Resultat für die Schweiz. (10. August 2017) Gold holte Kori Carter aus den USA in 53,08 Sekunden vor ihrer Landsfrau Dalilah Muhammad. (10. August 2017) Am Ende fehlten der 27-jährige Waadtländerin im Olympiastadion von 2012 gut acht Zehntel zu Bronze. Trotzdem ist sie mit ihrem guten Resultat zufrieden. (10. August 2017) Mujinga Kambundji hat den Einzug in den Final über 200 m äusserst knapp verpasst. (10. August 2017) Qualifiziert sich erwartungsgemäss für den Halbfinal: Selina Büchel läuft in einem harten Kampf und wird beinahe von der Britin Adelle Tracey eingeholt. (10. August 2017) Selina Büchel qualifiziert sich an den Weltmeisterschaften in London über 800 m erwartungsgemäss für den Halbfinal. (10. August 2017) Mit der drittbesten Zeit aller 24 Halbfinalistinnen qualifizierte sich Büchel für den Halbfinal. (10. August 2017) Caster Semenya läuft souverän vor Rose Mary Almanza aus Kuba und Joanna Jozwik aus Polen. (10. August 2017) Von Körperkontakt wird wegen Ansteckungsgefahr abgeraten: Bronze-Medaillen-Gewinnerin Allyson Felix (rechts) gratuliert Siegerin Phyllis Francis nach dem 400-Meter-Finale der Frauen. (9. August 2017) Platz 8 über 400 m Hürden: Kariem Hussein verpasst eine WM-Medaille deutlich. (9. August 2017) Hürden-Gold holte sich überraschend der erst 21-jährige Norweger Karsten Warholm in 48,35 Sekunden. Out im Halbfinal: Alex Wilson beendete seinen Lauf über 200 m als Achter und Letzter. Vorlauf überstanden, Finalqualifikation geschafft: Mo Farah muss sich in seinem Vorlauf über 5000 m mit Rang 2 begnügen. Das grosse Saisonziel verpasst: Fabienne Schlumpf wird in ihrem Vorlauf über 3000 m Steeple 7. Isaac Makwala, der Jahresschnellste über 200 m, lief vor Beginn des Abendprogramms seinen Vorlauf über die halbe Bahnrunde alleine, nachdem er den offiziellen Vorlauf wegen einer Viruserkrankung verpasst hatte. Mit Erfolg. Demonstriert seine Fitness: Isaac Makwala macht nach der souveränen Halbfinal-Qualifikation noch ein paar Liegestützen auf der Bahn. Die US-Amerikanerin Phyllis Francis sichert sich den WM-Titel über 400 m. Die 25-Jährige aus dem New Yorker Stadtteil Queens überspurtete auf der Zielgeraden ihre Landsfrau Felix und siegte in 49,92 Sekunden. Gold im Kugelstossen der Frauen: Die Chinesin Lijiao Gong feiert ihren Erfolg in London. Der US-Amerikaner Sam Kendricks überspringt 5,95 m und holt sich damit WM-Gold im Stabhochsprung. (8. August 2017) Weltmeister über 400 m: Der Südafrikaner Wayde van Niekerk. Der Franzose Pierre-Ambroise Bosse läuft über 800 m zu WM-Gold. Der Kenianer Conseslus Kipruto holt sich Gold über 3000 m Steeple. Silber geht an den Marokkaner Soufiane Elbakkali. Léa Sprunger wird in ihrem Halbfinal über 400 m Hürden in 54,82 Zweite. Das bedeutet die Teilnahme im Final. Petra Fontanive verpasst über 400 m Hürden als Fünfte den Einzug in den Final. Mujinga Kambundji qualifiziert sich über 200 m für die Halbfinals. Die Bernerin belegte in ihrer Vorlaufserie in 22,86 Sekunden hinter der Amerikanerin Kimberlyn Duncan den 2. Platz Auch Sarah Atcho von Lausanne-Sports hat den 200-m-Halbfinal erreicht. Auch sie wurde Zweite (23,09) ihres Vorlaufes. Bekanntester am Magenvirus in London erkrankter Athlet: Botswanas Sprinter Isaac Makwala. (5. August 2017) Omar McLeod feiert seinen Sieg über 100 Meter Hürden. (7. August 2017). Gold für die Kenianerin Faith Chepngetich Kipyegon über 1500 Meter. Im Halbfinal bot Hussein vor allem auf der zweiten Streckenhälfte einen formidablen Auftritt, rollte er doch nach einem eher verhaltenen Start das Feld von hinten auf. (7. August 2017). Von allen 39 Athletinnen lief Lea Sprunger die sechstbeste Zeit im Vorlauf. Die 28-jährige Zürcherin Petra Fontanive belegte in ihrer Serie in 56,13 Sekunden Platz 2 hinter Ristananna Tracey aus Jamaika. Die Thurgauerin Yasmin Giger blieb erwartungsgemäss ohne Chance auf den Halbfinal-Einzug und wurde in 57,72 Sekunden Letzte in ihrer Serie. Im Ziel noch nicht realisiert: Die frischgebackene Sprint-Weltmeisterin aus den USA. (6. August 2017) So knapp verläuft der Einlauf über die 100 Meter bei den Frauen. Bowie siegt schliesslich vor Marie-Josée Ta Lou und Dafne Schippers. Emotionen: Tobagos Kelly-Ann Baptiste beglückwünscht die am Boden liegende neue Sprintkönigin. Top-Leistung: Die Griechin Ekaterini Stefanidi gewinnt mit Jahresweltbestleistung den Titel im Stabhochsprung. Historisch: Die belgische Siebenkämpferin Nafissatou Thiam holt das erste Leichtathletik-WM-Gold für ihr Land. Die Luzernerin Géraldine Ruckstuhl gibt im abschliessenden 800-Meter-Lauf alles. Es lohnt sich: Bei ihrem WM-Debüt wird sie ausgezeichnete Elfte. Auch Caroline Agnou (l.) darf mit ihrem Siebenkampf zufrieden sein. Beiden Schweizerinnen gehört die Zukunft. Mujinga Kambundji (r.) verpasst den Finaleinzug über die 100 Meter ganz knapp. Für Salomé Kora ist der Halbfinal noch eine Nummer zu grosse. Aber auch die Ostschweizerin sammelt in London wichtige Erfahrungen. Er holt die Goldmedaille nach Kenia: Geoffrey Kirui gewinnt den Männer-Marathon. (6. August 2017) Grosse Emotionen im Olympiastadion: Usain Bolt geht in sich – und bedankt sich beim Publikum. (5. August 2017) Und dann, nach einer gewissen Zeit, die Pose, die wir alle so lieben. (5. August 2017) Ein versöhnliches Bild: Die beiden Rivalen Usain Bolt und Justin Gatlin umarmen sich nach dem spannenden Sprint-Duell. (5. August 2017) Der neue König huldigt den alten: Gatlin würdigt den abtretenden Sprint-Champion. Bolt wird im 100-Meter-Final Dritter, Gold geht an Gatlin und Silber an dessen Landsmann Coleman, dem zweifellos die Zukunft gehört. Aus der Traum: Der Basler Alex Wilson wird in seiner Halbfinal-Serie Letzter. (5. August 2017) Gut im Schuss: Géraldine Ruckstuhl hat einen guten ersten Tag im Siebenkampf hinter sich. Starker Auftritt: Mujinga Kambundji läuft als Zweite in ihren Vorlauf in die nächste Runde. (5. August 2017) Auch die Ostschweizerin Salomé Kora steht in den Halbfinals über 100 Meter. Im Finish nicht zu schlagen: Mo Farah ist der erste Weltmeister dieser Titelkämpfe. (4. August 2017) Und das dritte WM-Gold über 10'000 Meter in Folge will auch mit der Familie gefeiert werden. Farah holt damit den ersten Titel in London 2017 – der zweite soll über 5000 Meter folgen. Die typische Handbewegung zum Publikum. Apropos Fans: Was für eine Stimmung im Stadion beim 10'000-Meter-Lauf der Männer. Das Medaillen-Trio: Farah mit Silbermedaillengewinner Joshua Kiprui Cheptegei aus Uganda (l.) und Paul Kipngetich Tanui (Kenia), der Bronze holt. Der Superstar Usain Bolt gewinnt seinen Vorlauf über die 100 Meter ganz locker. Auch er wird vom Publikum gefeiert. Der Schweizer Alex Wilson (g. r.) kann sich knapp als letzter Lucky Loser für die Halbfinals der 100 Meter qualifizieren. Das ist schon ein schöner Erfolg. Angelica Moser dagegen übersteht die Qualifikation für den Stabhochsprung-Final nur um weniges nicht. Aber die Zukunft gehört der jungen Zürcherin. Die Bernerin Nicole Büchler steigert sich im Wettkampf und darf im Finale der Top 12 dabei sein. Alles in allem ein gelungener Auftakt der Schweizer WM-Delegation. (L-R) Jamaica's Usain Bolt, Julian Forte, Michael Campbell and Tyquendo Tracey pose after winning their heat of the men's 4x100m relay athletics event at the 2017 IAAF World Championships at the London Stadium in London on August 12, 2017. / AFP PHOTO / Jewel SAMAD LONDON, ENGLAND - AUGUST 12: Usain Bolt of Jamaica prepares to compete in the Men's 4x100 Metres Relay heats during day nine of the 16th IAAF World Athletics Championships London 2017 at The London Stadium on August 12, 2017 in London, United Kingdom. (Photo by Patrick Smith/Getty Images)

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(fal/nag/kaf/oli/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dan am 04.08.2017 23:02 Report Diesen Beitrag melden

    22.3 km/h Durchschnitt

    26:49.51 für 10000 Meter entspricht einem Durchschnitt von 22.3 km/h. Viele hätten da wohl selbst mit dem Velo Mühe mitzuhalten :-)

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  • Memo am 04.08.2017 23:06 Report Diesen Beitrag melden

    Legende

    Mo farah einfach unglaublich Gratuliere.

  • Maric am 04.08.2017 23:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wow

    Ohne worte.. wie dieser typ einfach nochmal einen aufsetzen kann.. wäre es nicht einfacher wenn die kenianer MO das rennen machen lassen und nicht immer diese tempowechsel anschlagen würden und dann in der lezten runde nochmal alles geben würden..?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Benno eins am 14.08.2017 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Bolt

    Alles spricht von Bolt, aber das Doping hat auch Jamaika eingeholt. Keine Chance Bolt bei 4mal100m so sieht man einen Sprinter am Boden!!!! Alles sagt Oje, Aber die Mitleidschau ist getan.

  • J. Muraz am 13.08.2017 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    Zu viel Macht

    Jetzt feiern die Amis wieder ihre Übermacht, in ein paar Jahren wird wieder ein Doper überführt und andere erben sang und klanglos und ihrer grossen Momente beraubt. Was passiert ? Nichts

  • Don Höfi am 13.08.2017 21:40 Report Diesen Beitrag melden

    800m Frauen - Farce

    Grosse Farce beim 800 Meter der Frauen. 1, 2, und 4 Platz an Männer. 3. Platz Bronze doch noch an eine Frau.

    • Swissgirl am 13.08.2017 22:30 Report Diesen Beitrag melden

      Gratuliere Caster Semenya

      Der Leistungsvorteil von Caster Semenya gegenüber anderen Frauen beträgt gerade mal +4,6%. Sie kann ja nun wirklich nichts dafür, dass ihr Körper mehr Testosteron produziert als normal.

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  • Maestro Lorenzoh am 13.08.2017 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Bolt nicht verletzt

    Warum wird det Artikel nicht korrigiert? Bolt hatte einen "Krampf" und hatte sich nicht verletzt

  • Dr. Arzt am 13.08.2017 01:38 Report Diesen Beitrag melden

    Doping

    Bolt kann ohne seinen Dopingarzt nix, dies hat er an dieser WM eindrücklich bewiesen...