Indian Wells

13. März 2018 10:01; Akt: 13.03.2018 17:00 Print

Wie Federers Kinder Geld verdienen

von René Stauffer, Indian Wells - Während ihr Vater am Tennisturnier von Indian Wells in den Achtelfinal vorstösst, haben die Zwillinge eine neue Einnahmequelle entdeckt.

Federer zum Nebenverdienst seiner Kinder. (Quelle: Tamedia)
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Wie seit vielen Jahren hat Roger Federer im kalifornischen Golf- und Rentnerparadies Indian Wells auch dieses Jahr ein Haus gemietet, das gleiche wie im vergangenen Jahr. «Uns gefällt es hier, auch den Kindern. Und wir mögen eine gewisse Routine im Alltag», erzählte er nach dem 6:2, 6:1 über den Serben Filip Krajinovic (ATP 28). Auch seine Kinder sind von der Szenerie und dem guten Wetter angetan: «Sie springen in den Pool, amüsieren sich und verkaufen Limonade an der Strasse», erzählte er dem «Tennis Channel». Und mit sichtlichem Vaterstolz fügte er an: «Gestern haben sie 70 Dollar verdient.»


Roger Federer gewinnt in Indian Wells gegen Filip Krajinovic nach gerade mal 58 Minuten. (Video: Tamedia/AP)

Jim Courier, der die Fragen stellte, bemerkte darauf, da habe er ja eine gute Altersvorsorge. Worauf Federer sagte: «Die Nachbarn waren aber auch alle sehr grosszügig mit den Kindern.» Was Courier wiederum zur Bemerkung veranlasste, wahrscheinlich hätten seine zwei Zwillingspärchen – Leo und Lenny werden im Mai vier, Myla und Charlene im Juli neun – für diesen Betrag nur etwa fünf Gläser verkauft. «Wahrscheinlich ...», bestätigte Federer, der bedauerte, dass er selber nicht dabei war, weil er durch seinen Job den ganzen Tag verhindert war.

Mühelos zum 14. Saisonsieg in Folge

In diesem läuft es ihm weiterhin wunschgemäss. Beim 14. Sieg der Saison spielte er gegen Krajinovic deutlich stärker als am Wochenende im Spiel gegen den Linkshänder Federico Delbonis, das sich über zwei Tage hingezogen hatte. «Nach etwa vier Games wusste ich, wie er spielt», sagte der Weltranglistenerste, der nach einer 2:0-Führung erstmals gebreakt wurde, danach aber gegen den Serben unwiderstehlich auftrat, sehr viel variierte und viele Stoppbälle einstreute.

Erfolgreiches Turnier für Federer und seine Kinder

Im Achtelfinal trifft Federer morgen Mittwoch wieder auf einen der vielen erfolgreichen Ungesetzten, die noch dabei sind, den Franzosen Jérémy Chardy (ATP 100). Gegen den 30-Jährigen führt er 3:1, doch nur sein bisher letzter Sieg, 2015 in Monte Carlo, kam einfach zustande. Bei den beiden anderen musste er über drei Sätze gehen, und dazwischen unterlag er dem Franzosen in Rom nach einem vergebenen Matchball. Um die Nummer 1 zu bleiben, muss Federer die Halbfinals erreichen. Im Viertelfinal würde er dann auf Hyeon Chung oder Pablo Cuevas treffen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pacho am 13.03.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Uff Hei

    Ich dachte schon, die verdienen (wie man so oft hier liest) als Influencern ihr Geld. Aber durch Limonade, das ist etwas tolles !!

    einklappen einklappen
  • Tommy am 13.03.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wie schnell die Zeit vergeht

    Damals nach der Geburt seiner Töchter war ein Wunsch von Federer, dass seine Kinder mitbekommen/realisieren, wie stark/erfolgreich er im Tennis ist. Die jüngeren Söhne sind auch schon vier Jahre alt. Nun ist Federer immer noch im "Tenniszirkus" mit dabei und sogar an der Spitze. Das Ganze ist wirklich bewundernswert.

  • Sven E. am 13.03.2018 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schoen dass sie den Kindern ein

    einigermassen "normales" Leben ermoeglichen. Ich haette nicht gedacht, dass sie Limo an der Strasse verkaufen koennen. Andere Promis machen aus ihrem Nachwuchs ja bedauernswerterweise schon frueh kleine Erwachsene oder gleich Modeikonen; vollkommen abgeschirmt von der normalen Welt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chiara am 13.03.2018 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bilderbuch-Familie

    Das schleckt keine Geiss weg.

  • Santoshi Marti am 13.03.2018 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    Federers Kids verdienen 7 $

    Englisch lernen! Federers Kinder haben 7 (nicht 70 Dollar) durch den Verkauf von Limonade verdient, wie der Maestro höchstselbst im Video sagt!

  • Minnie Mouse am 13.03.2018 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aus Spass an der Freude

    In den USA ist es völlig normal, dass Kinder Lemonade oder Cookies am Strassenrand vor ihrem Haus verkaufen! Sie tun es aus Spass, nicht unbedingt weil sie das Geld benötigen!

  • I love Kids am 13.03.2018 18:56 Report Diesen Beitrag melden

    dieser niederträchtige Eifersucht

    Fedi Kids machen nichts anderes als normale Kinder. Lasst die Kinder Kinder sein.

  • Expat am 13.03.2018 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Danke Roger

    Dich und damit die Schweiz kennen alle! Du wirst von allen Ausländern als nicht abgehoben gelobt und das macht es auch für uns Expats richtig gut...zu dir zu gehören....!