Auf- und Abstieg

10. November 2017 13:45; Akt: 10.11.2017 15:50 Print

Top-Clubs gegen neue Barrage-Spiele

Die Vertreter der 20 Clubs der Swiss Football League lehnen die Wiedereinführung von Auf- und Abstiegsspielen ab. Die Abstimmung endet mit 10:10 Stimmen.

storybild

Jubel auch ohne Barrage: FCZ-Spieler heben Masseur und Materialwart Hermann Burgermeister, der in Rente geht, nach geschafftem Aufstieg in die Super League hoch. (3. Juni 2017) (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die 20 Clubs der Swiss Football League halten am bestehenden Modus fest. Sie sprechen sich gegen eine Neuauflage von Barrage-Spielen aus. Das teilt die Swiss Football League mit.

Es sei schon länger bekannt gewesen, dass die Swiss Football League (SFL) und die Clubs der Raiffeisen Super League (RSL) und der Brack.ch Challenge League (BCL) an den beiden Zehnerligen festhalten würden. Offen blieb bis zur heutigen Generalversammlung aber, ob die Barrage (Auf-/Abstiegsspiele zwischen dem zweitletzten der Super League und dem Tabellen-Zweiten der Challenge League) wieder eingeführt werden soll.

Vier neue Vorstandsmitglieder

Die Klubvertreter bestätigten den bisherigen SFL-Präsidenten Heinrich Schifferle einstimmig für ein weiteres Jahr im Amt. Ein Quartett schaffte neu den Sprung ins neunköpfige Komitee: Bernhard Burgener (Basel), Wanja Greuel (Young Boys), Philipp Studhalter (Luzern) und Constantin Georges (Servette). Die vier wurden Stefan Hernandez (St. Gallen), Manuel Huber (Grasshoppers) und Ruth Ospelt (Vaduz) vorgezogen und ersetzen neben dem schon im Sommer zurückgetretenen Dölf Früh auch Finanzchef Roger Bigger, Jean-Claude Donzé und Bernhard Heusler, die nicht mehr zur Wiederwahl angetreten sind.

Im Rahmen der Generalversammlung stimmten die Klubvertreter zudem der Änderung der Transferperioden zu. Ab der kommenden Saison dürfen nach der Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. August sowie am 15. Februar keine Spieler mehr transferiert werden. Von der Neuregelung ausgenommen sind nationale Transfers von lokal ausgebildeten Spielern unter 21 Jahren. In der Challenge League dürfen neu nur noch drei statt wie bisher vier ausländische Spieler eingesetzt werden.

(rub/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marijoo am 10.11.2017 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Gurkenliga Swiss

    Na klar, weil dann alle bis auf YB und Basel noch mehr Abstiegsgefährdet sind. Leck ist das eine Gurkenliga.

    einklappen einklappen
  • sebi am 10.11.2017 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    Liga zu klein

    Wir brauchen eine 14er Liga mit 3 Runden und ausgklügeltem Heimrecht in der 3. Runde. Das wäre interessant und Clubs wie Xamax oder Servette hätten wieder Platz. Momentan sind die besten 4 der Challenge League nämlich gleich stark oder stärker einzuschätzen als die schlechtesten 4 der SL. Der Bruch von SL zu CL ist momentan finanziell einfach viel zu gross bei nur 10 Teams im Oberhaus.

  • Peter LU am 10.11.2017 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Langweiliger Modus

    Gääähn, und immer noch 4 Mal (mit Cup ev. 5 Mal) pro Saison gegen die gleichen Gegner. Eine 12er Liga mit 3 Duellen gegeneinander (erste 6 qualifizieren sich für ein zusätzliches Heimspiel nächste Saison), oder 16er Liga mit 2 Duellen gegeneinander wäre das Beste. Dies würde auch Entlastung bringen im völlig überfüllten Spielplan. Jedes Derby und sonstige grosse Spiel nur 2-3 Mal pro Saison zu spielen würde der Attraktivität der einzelnen Spiele gut tun. Vielleicht wäre so auch mal wieder ein Spiel ausverkauft gegen einen Grossen, anstatt 2 Mal nur 75% Auslastung..

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • leandro571 am 11.11.2017 00:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die grossen bestimmen...die Kleinen müssen unten b

    War schon vorher klar, Superleague Clubs dagegen weil ausser YB und Basel jedes Jahr gegen den Abstieg spielen. Die Challenge-League zur Farce wird oder schon ist; der Absteiger wird am grünen Tisch bestimmt; da sich die irrwitzigen Auflagen des Schweizer Fussballverbandes solche Clubs nicht leisten können - für wen auch... gibt es einen CL-der mehr als 3 - 4000 Zuschauer im Schnitt hat ; aber Stadien für 8- 10'000 bauen müssen...

  • Kunststück am 11.11.2017 00:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wer stimmte wohl dagegen???

    Welche 10 Clubs waren wohl gegen die Einführung der Barrage? - Natürlich, die Super League Clubs! Die wollen ja möglichst wenige Absteigeplätze, damit sie nicht plötzlich auch noch absteigen...

  • Leo65 am 10.11.2017 21:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eher wunderttenfussball

    Top Clubs? Hat die Schweiz Top Clups? Ist mir neu!!!

  • Fritzli am 10.11.2017 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    Trottelwirtschaft!

    Es ist ja der Witz des Jahrtausends! 10 obere + 10 untere Clubs stimmen ab! Das es am Schluss unentschieden ist, ist allen "normalen" zum voraus klar! Warum haben die Abgestimmt? Da würde nicht mal eine Mitbestimmung der Promotion Liga helfen, es wäre immer eine gerade Zahl! Für ein eindeutiges Resultat müsste es eine ungerade Anzahl sein.

  • marko 32 am 10.11.2017 18:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass