Fringer-Attacke

12. Oktober 2017 11:08; Akt: 12.10.2017 14:57 Print

14 Monate Sperre und hohe Busse für Constantin

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League greift nach dem Ausraster des Sion-Präsidenten gegenüber TV-Experte Rolf Fringer durch.

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Die Swiss Football League hat entschieden: Christian Constantin wird für sein Vergehen mit einer 14-monatigen Platzsperre und einer Busse in der Höhe von 100'000 Franken bestraft. Die Platzsperre gilt ab sofort und bedeutet, dass CC bei Spielen der Super League, Challenge League, des Cups oder der A-Nationalmannschaft der Zutritt zum Stadion, zum Spielfeld, zur technischen Zone sowie zur Mannschaftskabine und der Mixed-Zone untersagt ist. Zudem darf er am Spieltag weder auf der Tribüne noch in irgendeinem anderen Stadionsektor Platz nehmen.

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Die Disziplinarkommission (DK) der Swiss Football League taxiert das Vorgehen von Constantin gegenüber Rolf Fringer – der Sion-Boss hatte dem TV-Experten am 21. September nach der Partie in Lugano Ohrfeigen und Tritte verpasst – als «klaren und schwerwiegenden Verstoss gegen die Verhaltensregeln des Schweizerischen Fussballverbandes SFV». In der Urteilsbegründung hebt die DK hervor, dass ein Club-Präsident in erhöhtem Masse verpflichtet sei, sich vorbildlich für Fairplay und Respekt einzusetzen. Constantin habe in diesem Fall diese Pflicht grob verletzt und damit die Werte des Fussballs diskreditiert. In ihrem Urteil berücksichtigt die DK zudem, dass in der Vergangenheit bereits ähnliche Disziplinarverfahren gegen Constantin durchgeführt werden mussten.


Christian Constantin wird in Lugano handgreiflich. (Video: Tamedia)

Verfahren gegen Sohn läuft noch

Der Entscheid kann innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL angefochten werden. Die Richter haben einem allfälligen Rekurs gegen die Platzsperre die aufschiebende Wirkung entzogen.

Die DK hat am 22. September im gleichen Fall auch ein Verfahren gegen den Sportdirektor des FC Sion, Barthélémy Constantin, eröffnet. Dieses Verfahren läuft derzeit noch.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fan am 12.10.2017 11:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Dies ist eine sehr vernünftige Entscheidung, Danke!

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  • Marco am 12.10.2017 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beavo

    Das wurde ja auch mal Zeit! Wobei dieser Typ den Entscheid sicherlich bis vors Bundesgericht ziehen wird!

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  • Kanu am 12.10.2017 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Doppeljustiz

    Ein normaler Zuschauer/Fan wäre mit 3 Jahren Stadionverbot und Rayonverbot belegt worden. Weshalb wird in diesem Fall das fragwürdige Hooligankonkordat nicht angewendet und bei "normalen" Besuchern schon? Aus meiner Sicht ist hier klar eine Doppeljustiz erkennbar.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Eva am 13.10.2017 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja

    Wer intressiert sich den hier für fussball Roger Federer und Tom Lüthi ist doch viel spannender als Fussball

  • Wolf Frinker am 12.10.2017 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Selbtjustiz

    Konstantin ist konstant ein enfant terrible. Gleichwohl ist der Entscheid der Tschütteli-Organisten total daneben und völlig willkürlich!

  • Schorschi am 12.10.2017 17:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenig!

    14 Monate sind klar zu wenig - Pyrowerfer werden, wenn denn dann, härter bestraft!

  • Bidu am 12.10.2017 16:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    CC's Reaktion

    Freue mich auf CC's Reaktion :-D das bringt mal endlich Stimmung in den sonst so langweiligen schweizer Fussball...

  • Giancarlo am 12.10.2017 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso nur 14 Monate?

    Wieso ist es nicht möglich, diesen größenwahnsinnigen Narzissten für ein paar Jahre wegzusperren? Der ist sogar Wiederholungstäter! Andere Hooligans kriegen 3 Jahre und mehr.