Eishockey-Nati

19. Mai 2017 22:05; Akt: 19.05.2017 22:09 Print

Statt einer WM-Medaille ein Olympia-Coup 2018?

von Marcel Allemann, Paris - Wenn die NHL-Spieler für Olympia ausgesperrt werden, ist das eine einmalige Chance für die Nati. Nach der WM in Paris erst recht.

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Torhüter: Leonardo Genoni, 6 Spiele, 93,33 % gehaltene Schüsse, Note: 5 1/2 Der statistisch beste Torhüter des Turniers in der Vorrunde. Ein grosses Turnier eines grossen Goalies, der nun endlich auch an einer WM ganz grosse Fussabdrücke hinterlassen hat. Einziger kleiner Klacks im Reinheft ist der nicht ganz einwandfreie Viertelfinal. Der grosse Pechvogel im Team. Von seinen sechs erhaltenen Gegentoren kann man ihm genau eines gegen Slowenien wirklich vorwerfen. Zuerst ein Opfer von Genonis Weltklasse, dann der Umstände und schliesslich seiner Verletzung. Der dritte Goalie hat für gewöhnlich die Funktion eines Touristen und Gutelaune-Bärs. Nicht so Schlegel. Weil Hiller verletzt war und Genoni geschont werden sollte, kam er zu seiner WM-Feuertaufe und hexte die Nati zum Sieg gegen Tschechien. Stark! Verteidiger: Raphael Diaz, 8 Spiele, 0 Tore, 1 Assist, 6 Strafminuten, 0-Bilanz, Note: 4 Ein schwieriges Turnier für unseren neuen Captain. Zwar bemüht und willig wie immer, hat aber während dem Playoff-Final irgendwo seine einzigartige Souveränität verloren. Ungewohnt fahrig, aber immerhin gegen Ende des Turniers eine Spur besser. Wie gut war das denn! Da ist er zuerst sechs Spiele lang überzählig, kommt dann gegen die Tschechen rein, macht ein Riesenspiel und knüpft daran auch gegen Schweden an. Er kann das internationale Spiel mitspielen, da er eine hohe Spielintelligenz und eine tiefe Fehlerquote hat. Dean Kukan, 8 Spiele, 0 Tore, 1 Assist, 2 Strafminuten, +1-Bilanz, Note: 5 Der Unscheinbare wird immer scheinbarer. Gutes Turnier, enorm agil, brillanter Läufer, Passeur und Dribbler. Daher ein Mini-Josi. Er muss noch das richtige Mass zwischen Zurückhaltung und mutigem Nach-vorne-Preschen finden, dann ist er top. Christian Marti, 8 Spiele, 0 Tore, 1 Assist, 2 Strafminuten, +1-Bilanz, Note: 4 Ein Sinnbild für die Leistungssteigerung des Teams. Zu Beginn mit Problemen, sich diesem hohen Level anzunehmen. Danach immer besser und solider, bis auf den verhängnisvollen Fehler gegen Schweden. Wegen seiner Physis das unangenehmste Element in der Schweizer Verteidigung. Philippe Furrer, 7 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 4 Strafminuten, +1-Bilanz, Note: 4 1/2 Kein Spektakel, aber ehrliche, harte Arbeit. Er erfüllte die Erwartungen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er litt womöglich ein wenig unter den Schwankungen von Partner Diaz, um noch stärker auftrumpfen zu können. Romain Loeffel, 8 Spiele, 1 Tor, 4 Assists, 8 Strafminuten, +6-Bilanz, Note: 5 1/2 Welch ein Turnier des kleinen Neuenburgers! Defensiv viel verlässlicher als im Club, offensiv eine Offenbarung. Ständig in Bewegung, einer der grossen Aktivposten im Team. Die Maximalnote gibts nur nicht wegen einigen dummen Strafen und zwei unglücklichen Eigentoren. Ramon Untersander, 6 Spiele, 0 Tore, 5 Assists, 0 Strafminuten, +2-Bilanz, Note: 5 Begann miserabel, war gegen Slowenien unser schwächster Mann auf dem Eis. Danach bis zu seinem verletzungsbedingten Ausfall mit einem grossartigen Steigerungslauf, zeigte eindrücklich, weshalb er diese Saison der beste NLA-Verteidiger war. In der Nati ist er nun so richtig angekommen. Joël Genazzi, 8 Spiele, 1 Tor, 2 Assists, 2 Strafminuten, +7-Bilanz, Note: 5 1/2 Vor fünf Jahren noch 13. Stürmer bei den SCL Tigers, nun ein gross aufspielender WM-Verteidiger mit defensiver Disziplin und gutem Auge, dazu absolut stressfrei. Eine riesige Entdeckung, die beste Plus-Minus-Bilanz im Team. Das hat ihm so kaum jemand zugetraut. Stürmer: Vincent Praplan, 8 Spiele, 4 Tore, 3 Assists, 2 Strafminuten, +6-Bilanz, Note: 5 1/2 Eroberte die WM im Sturm. Als Neuling unser bester Torschütze, sorgte permanent für Gefahr, erst die Schweden fanden ein Mittel gegen ihn. Was am meisten beeindruckte, war seine Konstanz. Kloten wird ihn in einem Jahr verlieren - an einen Spitzenclub oder in Richtung Nordamerika. Thomas Rüfenacht, 8 Spiele, 0 Tore, 1 Assist, 2 Strafminuten, -2-Bilanz, Note: 4 1/2 Dieselbe Rolle wie beim SCB konnte er auf diesem Parkett zwar nicht spielen und er stand auch etwas im Schatten anderer. Aber sein Wert sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, als Vorzeigekämpfer und Kommunikator im Team und Nervensäge für den Gegner. Andres Ambühl, 8 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, 14 Strafminuten, +4-Bilanz, Note: 5 Kaum ist er die Captain-Bürde los, trifft er wieder. Um Klassen besser als vor einem Jahr, weil er wieder Tore und Assists produzierte. Dass er immer 120 Prozent gibt und ein nimmermüdes Duracell-Häschen ist, braucht bei ihm eigentlich nicht mehr erwähnt zu werden. Reto Schäppi, 8 Spiele, 2 Tore, 1 Assist, 8 Strafminuten, 0-Bilanz, Note: 5 1/2 Seine vierte WM war mit Abstand seine beste. Er setzt seine Grösse ein, geht dorthin, wo es weh tut und schiesst auch noch wichtige Tore. Eine enorm positive Erscheinung. Hat bei der Nati viel mehr Gewicht als im Club. Das muss den ZSC Lions zu denken geben. Simon Bodenmann, 8 Spiele, 1 Tor, 0 Assists, 2 Strafminuten, +2-Bilanz, Note: 4 1/2 Schnörkelloser Auftritt. Kein Spektakel, aber solides Handwerk. Er hat das internationale Spiel einfach drauf, ihn kann man in jeder Situation bedenkenlos aufs Eis schicken. Ein Gewinn fürs Team, dass er wieder dabei war. Reto Suri, 4 Spiele, 1 Tor, 0 Assists, 0 Strafminuten, +2-Bilanz, Note: 4 Nach einer für ihn persönlich unbefriedigenden Saison ein überraschendes WM-Aufgebot. Zunächst nur 14. Stürmer, doch als es ihn brauchte, war er da. Er ist intelligent und weiss genau, was es an einer WM braucht. Doch noch ein halbwegs befriedigender Saisonabschluss. Pius Suter, 8 Spiele, 1 Tor, 2 Assists, 4 Strafminuten, +1-Bilanz, Note: 4 1/2 Einer der wenigen Schweizer Stürmer, die fast nicht auszurechnen und für besondere Überraschungsmomente gut sind. In der ersten Turnierhälfte einer der Besten, konnte das hoch angeschlagene Tempo jedoch nicht durchziehen. Fabrice Herzog, 8 Spiele, 3 Tore, 0 Assists, 0 Strafminuten, -1-Bilanz, Note: 4 1/2 Wie ein Blitz aus heiterem Himmel stieg er empor. Zunächst nur Ergänzungsspieler, dann mit einem Doppelpack Matchwinner gegen Kanada und Torschütze gegen Finnland. Konnte diese Kadenz allerdings nicht halten und brach danach ein. Aber er ist ja auch erst 22 Jahre alt. Denis Malgin, 7 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 0 Strafminuten, -1-Bilanz, Note: 3 1/2 Konnte seine enormen Fähigkeiten nie ausspielen, blieb bei seinen Aktionen zu oft hängen und als es bei ihm nicht anhängte, fehlte ihm dann auch noch das Selbstvertrauen. Kann dieses Turnier als Lehrstück und wichtige Erfahrung für seinen weiteren Weg mitnehmen. Denis Hollenstein, 7 Spiele, 0 Tore, 5 Assists, 2 Strafminuten, +4-Bilanz, Note: 5 1/2 Geht keinem Zweikampf aus dem Weg, gibt immer alles und schafft es regelmässig, auch etwas mit Hand und Fuss zu kreieren. Aus der Nati nicht wegzudenken. Zur Maximalnote fehlten ihm nur ein bis zwei Tore, die Kaltblütigkeit von anfangs Saison eben. Tanner Richard, 7 Spiele, 0 Tore, 4 Assists, 8 Strafminuten, +1-Bilanz, Note: 5 Kein Techniker vor dem Herrn wie sein Vater, aber ein enorm wertvoller Teamspieler. Gewinnt fast jedes Bully, fährt den Gegenspielern mit seinem Körperspiel unter die Haut und ist ein enorm erfrischender Typ. Schön, haben wir ihn endlich richtig kennengelernt. Cody Almond, 7 Spiele, 2 Tore, 2 Assists, 2 Strafminuten, 0-Bilanz, Note: 4 1/2 Seine Nomination fürs WM-Team wurde nicht unbedingt erwartet, machte sich aber bezahlt. Am besten war er in der ersten Turnierhälfte, als die Schweiz unbedingt Punkte brauchte, danach baute er allerdings kontinuierlich ab. Gaëtan Haas, 8 Spiele, 2 Tore, 1 Assist, 0 Strafminuten, +5-Bilanz, Note: 5 Zum Start einer der Besten, baute danach ein wenig ab und setzte im Viertelfinal gegen Schweden nochmals einen drauf. Aber ein grosser Gewinn für das Team. Die Nati braucht einen solchen variantenreichen, einsatzfreudigen Center wie ihn. Damien Brunner, 7 Spiele, 2 Tore, 1 Assist, 4 Strafminuten, +1-Bilanz, Note: 4 Nach einer verkorksten Saison auch an der WM mit Problemen und mit seiner Spielweise halt eben auch immer ein gewisser Risikofaktor. Hat deshalb in der Nati an Bedeutung verloren. Doch Hut ab, wie professionell er seine Zurückstufung in der Hierarchie schluckte.

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Nach der WM ist vor Olympia. In knapp neun Monaten erwartet die Eisgenossen mit den Olympischen Spielen in Pyeongchang ein aussergewöhnliches Highlight. Sie haben sich an der WM 2017 in Paris gut positioniert. Ausserordentlich gut sogar, wenn man bedenkt, dass das Olympia-Turnier in Südkorea nach heutigem Stand der Dinge ohne NHL-Spieler stattfinden wird.

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Die Schweiz ist nicht von der NHL abhängig

Denn die Nati hatte von allen Viertelfinalteilnehmern mit Abstand am wenigsten Spieler aus der besten Liga der Welt im Kader. Denis Malgin von den Florida Panthers war der Einzige. Kanada dagegen stellte als Branchenleader 22-NHL-Spieler, die USA 21, Schweden 19, Russland und Tschechien jeweils immerhin noch 7 und Finnland sowie Deutschland je 5.

Sicher: Eine russische KHL-Nationalmannschaft oder eine schwedische Equipe, die aus Spielern aus der heimischen Liga, der KHL und der NLA besteht, ist auch kein Leichtgewicht, aber der Abstand zu den Topnationen ist für die Schweizer zweifellos weniger gross. Zudem konnten sie in Paris so etwas wie eine Generalprobe in Originalbesetzung bestreiten – das System sitzt bereits sehr gut.

Fischer: «Ohne NHL-Spieler steigen unsere Chancen»

Die Schweizer wären zwar auch unter diesen Voraussetzungen nicht der Topfavorit, aber durchaus ein Medaillenkandidat. Verhilft die Arroganz und Ignoranz der NHL gegenüber seinen Spielern und den Olympischen Spielen (unter anderem interessiert der südkoreanische Markt die Liga und die Clubbesitzer zu wenig, deshalb wollen sie durchspielen) der Schweiz am Ende zu Edelmetall?

«Wenn die NHL-Spieler nicht kommen, dann steigen unsere Chancen», sagt auch Nati-Trainer Patrick Fischer. Doch so recht mag er noch nicht glauben, dass die NHL-Stars wirklich von ihrer Liga ausgesperrt werden, und als Liebhaber des Eishockeys hofft er auch, dass sich noch eine Lösung finden lässt: «Man will an den Olympischen Spielen doch die Besten sehen.»

Brunner: «Die NHL-Spieler werden einen Aufstand machen»

In dieselbe Kerbe schlägt auch Stürmer Damien Brunner, der als ehemaliger NHL-Spieler die Begebenheiten in der NHL noch immer sehr genau verfolgt und viele Kontakte pflegt: «Ich würde da keine Prognose wagen, diese Gespräche sind sicherlich noch nicht abgeschlossen. Ich bezweifle, dass die Spieler dies akzeptieren, die werden einen Aufstand machen! Es wäre ja auch schade, wenn unser Sport an diesem Turnier nicht die besten Spieler stellen könnte.»

Es werden spannende Monate bezüglich dieser Thematik. Und der grosse Profiteur im Fall eines definitiven «No» aus Nordamerika könnte die Schweiz sein. Nach der Performance an der WM 2017 erst recht.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • RegnumBohemiae 1182 am 19.05.2017 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So nicht

    WM hat nicht geklappt, dann versuchen wir bei Olympia, da sind die bösen guten Spieler der NHL nicht dabei?! Was ist das für Sportgeist? Da fällt mir als CZE nichts mehr ein. Das ist völlig falsch gedacht. Wir haben auch mit 5 NHL-Spielern und 1 KXL-Goalie gegen Russland verloren. Ich finde es eher sehr schade, dass bei Olympia die besten Spieler der Welt für ihr Heimteam fehlen sollen, da ist für mich Olympia nichts wert, wenn nur die zweitbesten Teams gegeneinander antreten.

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  • SlipKnot74 am 19.05.2017 23:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überschätzung droht

    mal aufem Boden bleiben liebe Journalie ... Hochmut kommt vor dem fall ... relativ gute WM ... steigern muss sich die Nati , vorallem gegen die vermeintlich "kleinen" ...

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  • Sydor am 19.05.2017 23:49 Report Diesen Beitrag melden

    Antithese zu Herrn Allemann

    Ich würde mal eine Gegenthese wagen: Vergleichen wir die CH etwa mit Schweden. Das Niveau der "tre Kronor" wird sich durch die Teilnahme der NHL am olymp. Turnier nicht merklich steigern lassen. Ob (wie in Paris) Bäckström, Hedman, Lundqvist und Nylander oder dann allenfalls (noch dazu/anstatt) Karlsson (Ottawa), Forsberg und Arvidsson auflaufen, bleibt beinahe einerlei. Die CH kann ihr Leistungspotential allerdings doch klar anheben, wenn anstatt Suri, Untersander und Marti, plötzlich Niederreiter, Josi und Fiala für die Nati aufs Eis gehen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • LAKings am 20.05.2017 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht viel wert

    Ein Olympiasieg an einer Olympiade ohne NHL Spieler wäre kaum viel wert, da ein solches Olympisches Turnier einen noch tieferen Stellenwert hätte als die WM in diesem Format eh schon hat. Es ist schade, dass der IIHF und NHL es nicht fertig bringen zumindest alle paar Jahre ein Turnier mit den besten Spielern der Welt durchzuführen. Als Eishockey-Fan interessieren halt die NHL Playoffs deutlich stärker als ein Nationenturnier, das sich Weltmeisterschaft nennt.

  • Stefan Korrodi am 20.05.2017 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Weniger ist mehr

    So gesehen hatte die Nati schon mal drei NHL Spieler im Team; gebracht hats aber wenig weil der Teamgeist nicht der selbe wa. Alles bestand nur aus Einzelleistungen. Die waren natürlich auch gut aber die heutige Nati ist besser weil sie zusammen kämpft. NHL hin oder her das sind nur Ausnahmekönner die noch lange kein Garant sind für gutes zusammenspiel.

  • Walter am 20.05.2017 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt nur einen Haken:

    Eine Olympiade ohne NHL nimmt niemand ernst, ergo kann die CH Olympiasieger werden und niemanden kümmert's.

  • EnBWler am 20.05.2017 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Viertelfinale raus

    Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber jetzt schon von einer Medaille reden, finde ich dann doch etwas abgehoben, bzw arrogant.

  • Kowaltschuk am 20.05.2017 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Due Schweden, Finnen, Tschechen und Russen haben in den heimischen Ligen immer noch das grössere Reservoir wie die Schweizer. In der AHL gäbe es auch noch viele talentierte Nordamerikaner und Europäer. Die Dänen sind ebenfalls steigerungsfähig denn sie hatten mit Ehlers auch nur einen NHL Spieler im Kader. Also jetzt den Ball flach halten und nicht schon in Euphorie ausbrechen. Ihr werdet sehen die NHL Spieler werden am Start stehen!

    • Bobby Orr am 20.05.2017 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kowaltschuk

      Die AHL Spieler mit einem NHL (Also vom NHL Team) Vertrag (egal ob 1-way oder 2-way) können ebenfalls nicht an die Olympischen Spiele, da sie damit auch dem CBA unterstehen. Nur Spieler mit einem AHL Vertrag könnten daher teilnehmen.

    • Kowaltschuk am 20.05.2017 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bobby Orr

      OK. Ich wette am Schluss werden alle dabei sein. Wie immer wird es eine Frage des Geldes sein und wenn es dann genug gibt, wird es auch eine Einigung geben. Ansonsten sieht man eben andere Gesichter an Olympia. Vor fast 40 Jahren schlug eine namenlose Auswahl von USA College Spielern die hoch favorisierten Staatsamateure aus Russland! NB. die NHL wird eindeutig überschätzt es spielen dort ohne Zweifel absolute Superstars, aber zu Hauf auch Spieler die in unserer NLA kaum Akzente setzen würden und nur biedere Mitläufer wären.

    • Semino Rosselini am 20.05.2017 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      Nimm den Topteam die NHL Spieler weg

      Kowaltschuk. Das Spieler Resevoir ist unwichtig. Die Leistung auf dem Eis ist wichtig und wenn an Olympia nur europäische Spieler aus deren Ligen dabei sind, kann die Schweiz sehr wohl mit der KHL, SHL, Liiga oder ELH mithalten. Nimm den Schweden, Finnen und Russen bis auf einen alle NHL Spieler weg. Mal schauen ob die Schweiz gegen die Bueblis aus Schweden und anderen verloren hätten! Und die AHL ist um einiges schlechter als die Top Ligen in Europa, auch derjenigen der NLA und zwar deutlich. Schaue ab und an AHL Spiele, da würde auf eine ganze Saison kein Team in der NLA in die PO kommen!!

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