Zürcher Seeüberquerung

12. Juli 2018 05:52; Akt: 12.07.2018 08:34 Print

«Bei der zweiten Runde war ich nicht mehr so fit»

7743 Teilnehmer nahmen an der 30. Zürcher Seeüberquerung teil. Sven Stickling legte die Strecke gleich zweimal zurück.

Sven Stickling hat den Zürichsee zweimal überquert. Nach der zweiten Runde war er fix und fertig. (Video: mon)
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Pünktlich um halb drei Uhr gab Filippo Leutenegger am Mittwoch den Startschuss für die 30. Stadtzürcher Seeüberquerung und sprang dann gleich selbst ins Wasser. Wie die über 7740 anderen Teilnehmer absolvierte auch der Vorsteher des Schul- und Sportdepartements die 1,5 Kilometer lange Strecke, die von der Badi Mythenquai in die Badi Tiefenbrunnen führt.

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«Am liebsten wäre ich dreimal geschwommen»

Unter den Teilnehmern war auch Sven Stickling. Der 38-Jährige schwamm bereits im vergangenen Jahr mit. Dieses Jahr wollte der Moderator aus Deutschland aber gleich zweimal den See überqueren: «Das ist meine Challenge für diese Woche.» Am liebsten wäre er dreimal geschwommen, aber leider seien die entsprechenden Tickets ausverkauft gewesen.

Auf die sportliche Herausforderung hatte er sich kaum vorbereitet: «Ich bin kein Top-Athlet, aber schwimme hin und wieder mal eine längere Strecke.» In den vergangenen Wochen sei er aber jeden Morgen mehrere hundert Meter geschwommen. Die erste Runde meisterte Stickling dann auch ohne Probleme in 36 Minuten.

«Nach der zweiten Runde war ich fix und fertig»

«Es war einfach super schön und erfrischend», sagt er, als er die Jogging-Schuhe anzog, um auf die andere Seeseite zu rennen. Vor allem in der Seemitte habe es ihm gefallen: «Die Sonne schien von oben, die Fisch grüssten von unten und ich konnte die Berge vom Wasser aus beobachten.»

Nach der zweiten Runde fühlte sich der 38-Jährige aber fix und fertig: «Bei der zweiten Überquerung habe ich langsam gemerkt, dass mein Körper nicht mehr kann.» Trotzdem hatte er nur drei Minuten länger als bei der ersten Runde.

Die 30. Zürcher Seeüberquerung ohne Zwischenfälle

Nun ist Stickling stolz, dass es geklappt hat. «2019 werde ich den See vielleicht dreimal überqueren», so der Deutsche. Jetzt gehe es aber erst mal ab nach Hause: «Wahrscheinlich schlafe ich heute vor meiner kleinen Tochter ein.»

Wie die Veranstalter am Mittwochabend mitteilen, verlief die diesjährige Zürcher Seeüberquerung ohne weitere Zwischenfälle. Nach dem Tod eines Teilnehmers an der Seeüberquerung 2017 hatten die Organisatoren das Sicherheitskonzept angepasst. Seit diesem Jahr müssen die Schwimmer eine verbindliche Startzeit auswählen und die Tickets im Voraus kaufen. Zudem wurde die Teilnehmerzahl auf 9000 beschränkt.

(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Teilnehmerin am 12.07.2018 06:45 Report Diesen Beitrag melden

    Vielen Dank

    Es war wunderschön und eine perfekte Organisation! Vielen Dank an all die freundlichen Helfer.

  • Mani Motz am 12.07.2018 06:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nichts für mich

    Jedem das Seine...

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  • Teilnehmerin am 12.07.2018 06:45 Report Diesen Beitrag melden

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    Es war wunderschön und eine perfekte Organisation! Vielen Dank an all die freundlichen Helfer.

  • Mani Motz am 12.07.2018 06:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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