Wochenmarkt

30. Mai 2017 13:26; Akt: 30.05.2017 13:26 Print

Stadt bevorzugt Bio-Stände aus der Region

Am Wochenmarkt in Luzern gelten neue Regeln bei der Standvergabe: Kleine Marktfahrer aus der Umgebung mit Bio-Produkten und wenig Fahrzeugen können punkten.

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Der Wochenmarkt in Luzern am Dienstag. (Bild: SW)

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Die Stadt Luzern vergibt die Plätze am Wochenmarkt neu nach festen Kriterien im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung. Die besten Chancen hat, wer biologisch produziert, regionale, saisonale oder spezielle Produkte feilbietet, eine schlanke Infrastruktur hat und oft am Markt ist.

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Autos nehmen nur Platz weg

Bei der Vergabe wird das Sortiment am stärksten gewichtet. Im Vorteil ist, wer regionale, saisongerechte und spezielle Produkte anbietet. Bewerber können auch punkten, wenn sie Kleinproduzenten sind oder biologisch produzieren. Eine hohe Präsenz am Wochenmarkt und wenig Platzbedarf für Fahrzeuge wirken sich ebenfalls positiv aus.

Lieber mehr Produzenten als reine Händler

Einen hohen Stellenwert am Markt sollen die Spezialitäten haben, für die 18 Stände vergeben werden. Die Sparten Früchte und Gemüse sowie Floristik und Gärtnerei werden mit je 15 Ständen am Markt vertreten sein. Hofläden erhalten 8 Stände, die restlichen Stände entfallen auf die Sparten Milchprodukte (6), Fleisch (6), Brot (5) und Fische (2). Produzierende und verarbeitende Marktverkäufer sollen gegenüber den reinen Handelsbetrieben eine Mehrheit an Ständen haben.

Verstösse führen zu Ausschluss

Die Stadt vergab bislang die 80 Marktplätze in Jahresbewilligungen. Wer bereits einen Stand hatte, konnte diesen in der Regel behalten. Das Bundesgericht verlangte aber eine Änderung der Vergabepraxis, damit neue Anbieter nicht benachteiligt würden. Neu werden die Stände für jeweils fünf Jahre ausgeschrieben.

Wer den Zuschlag erhält, kann ab dem 1. Januar 2019 seine Produkte anbieten. Die Angaben der Marktfahrer werden 2019 überprüft. Grobe Verstösse gegen die Bewilligung können zu deren Entzug führen.


(mme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schnudi am 30.05.2017 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Grundsätzlich plausibel

    Wenn man eins auf Bio-Markt machen will, finde ich die Kriterien absolut legitim. Bin zwar kein grosser Bio-Fan, aber die sind wenigstens konsequent. Denn Bio Produkte erst 100 km her und wieder zurück fahren, ist definitiv kein Bio mehr.

  • Typhoeus am 30.05.2017 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Können es einmal auch normale Blumen sein?

    Das Bio ist langsam abgedroschen.

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  • Normal Esser am 30.05.2017 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwindel

    Bio ist reine Abzocke. Höhere Preise für Produkte, die aus unserer nicht mehr gesunden Erde kommen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luzerner am 01.06.2017 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Markttradition

    Herr Borgula möchte sicher, dass alle Marktfahrer mit dem Fahrrad nach Luzern kommen! Ich möchte keinen der bisherigen Marktstände missen, sie sind alle sehr engagiert und bieten Jahrein-Jahraus wunderbare Produkte aus der Region an. An bewährtem sollte Herr Borgula nichts ändern, es ist ich auch unsere Stadt. Die Vielfalt macht es aus und nicht nur Bio.

  • Normal Esser am 30.05.2017 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwindel

    Bio ist reine Abzocke. Höhere Preise für Produkte, die aus unserer nicht mehr gesunden Erde kommen.

  • Schnudi am 30.05.2017 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Grundsätzlich plausibel

    Wenn man eins auf Bio-Markt machen will, finde ich die Kriterien absolut legitim. Bin zwar kein grosser Bio-Fan, aber die sind wenigstens konsequent. Denn Bio Produkte erst 100 km her und wieder zurück fahren, ist definitiv kein Bio mehr.

  • Typhoeus am 30.05.2017 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Können es einmal auch normale Blumen sein?

    Das Bio ist langsam abgedroschen.

    • Gärtnerin am 30.05.2017 16:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Typhoeus

      Wieso nicht, muss ja nicht immer alles mit Gift gespritzt sein, schützt die Bienen und andere Insekten und den Boden, was soll da abgedroschen sein

    • Hobby am 30.05.2017 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gärtnerin

      Sowohl Erde als auch Luft sind kontaminiert. Gesundes gibt es nicht.

    • Sue am 30.05.2017 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hobby

      Ja, dann muss man aber dem nicht noch noch mehr Gift hinzufügen, ich sehe es als kleinen Schritt zur Verbesserung, ein kleiner Anfang.

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