#srgfilme

09. November 2017 14:20; Akt: 09.11.2017 14:20 Print

Billag-Gegner dichten neue Filmtitel auf Twitter

Ob «Shrek - Der tollkühne Abkassierer» oder «Die Tribute von Leutschenbach»: Die Billag-Gegner versuchen es auf Twitter mit Humor.

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Jungfreisinnige, No-Billag-Initianten und andere Twitter-Nutzer posten seit kurzem unter dem Hashtag #srgfilme Filmtitel, die sie für die Abstimmung am 4. März kurzerhand umgedichtet haben.

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So twittert etwa JFDP-Politiker Stefan Kaiser mit Verweis auf das Billag-Gründungsjahr 1997: «20 Years a Slave». Er spielt auf das Sklaverei-Drama «12 Years a Slave» an, das 2014 drei Oscars gewann.


Die «Tribute von Panem» wurden bei User Cyrian Hefti zu den Tributen von Leutschenbach.


Ein anderer User macht den ehemaligen SRG-Generaldirektor Roger de Weck per Bildbearbeitung zum Film-Monster «Shrek».


Der Ex-SRG-Chef taugt offenbar auch zum Helden von «Good Bye Billag!»:


Gilles Marchand (de Wecks Nachfolger), Bundesrätin Doris Leuthard und Medienunternehmer Roger Schawinski werden zu den «Guardians of the Billag» erkoren.


Auch bei den Billag-Gegnern sind die James-Bond-Filme ein beliebter Klassiker.




Eine Analogie zu «Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft» darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.


Doch auch die Billag-Befürworter sind nicht weit. Als «Weltwoche»-Journalist Florian Schwaab für den Hashtag wirbt, findet ein User, er sei der «Steigbügel für Blochers Fascho-Presse».


(the)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Weedsbold am 09.11.2017 14:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr der Billag

    Eine Zwangsgebühr um sie zu knechten...

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  • Grigorya am 09.11.2017 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ja zur No-Billag-Initiative

    "James Billag 007 - Lizenz zum Zwingen" : Diese "Lizenz zum Zwingen" gehört abgeschafft! Ja zur No-Billag-Initiative!

    einklappen einklappen
  • Piper Pronto am 09.11.2017 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Humor ists erträglicher (La vita e bella)

    Im Gegensatz zu den übersätigten Leutschenbach-Beamten zeigen die Gegner der Zwangssteuer Billag zumindest Humor. Und zu ihrem Glück: Das umstrittene SRF bietet auch eine grosse Angriffsfläche: Zu gross, zu gefrässig, zu arrogant, zu linkslastig.

Die neusten Leser-Kommentare

  • der der es weiss am 14.11.2017 14:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lustig ja

    allerdings finde ich die initiative sehr bedenklich. persönlich regen mich svp intiativen ja auf(minaretverbot wäre ok wenn in verbindung mit generellem gotteshäuserverbot), allerdings haben mich bisher keine direkt betroffen. hier nimmt man mir unabhänginges fernsehen weg. ich bin der meinung, dass unter gar keinen umständen die gebühren eingezogen werden sollen, sondern die srg aus den steuern bezahlt werden sollte. also billag nein no billag auch nein srg ja

  • Medien Radar am 12.11.2017 21:47 Report Diesen Beitrag melden

    Qualitätsjournalismus

    Auch wenn die bitter süsse Satire auf der Zunge brennt, so muss doch gesehen werden, dass das neue Gesetz über elektronische Medien (GeM) bereits heute verhandelt wird. Ein Vernehmlassungsentwurf soll dem Parlament unmittelbar nach der Abstimmung zur Bearbeitung vorgelegt werden. Die Initiative regelt lediglich die Finanzierung (für die unter anderem Namen, ohne Belastung des Steuer-Budgets, eine neue Variante gesucht wird). Wenn man die schweizer Medien vergleicht, stellt man fest, dass viele Texte identisch sind (und vielleicht von der einen Schweizerischen Depeschenagentur stammen).

  • Heiri Hemmetschwyler am 11.11.2017 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @STF

    Nehmt den Börni Schärund den Nik Hartmann vom Sender und ihr habt mein Nein zur Initiative

  • Mühsam am 11.11.2017 00:33 Report Diesen Beitrag melden

    Weg damit

    Alles von Beamten verwalten lassen? Wir in der freien Marktwirtschaft müssen auch tun, wie auch die Privatsender. Auch wenn es mal in den Abgrund geht. Als hätten wir alle garantierte Beiträge für ungewollte, kopierte, eingekauften Beiträge und unser Schaffen. Ein absolutes Ja zu No-Billag. Lieber freiwillige Beiträge an die Sender, die man sehen und hören möchte. Aber, nicht zwangsverordnet für jedermann für SRF. Da gibt es einige private Sender, die weit mehr bieten als Kopien, Tränenschlucker, etc.

    • BeniT am 13.11.2017 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mühsam

      Die NoBillag Initiative vernichtet aber nicht nur SRF und co. sondern eben auch fast alle regionalen TV Stationen in der Schweiz. Adé Medienvielfalt!

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  • Major Tom am 10.11.2017 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    SRG eine aussterbende Art

    Die SRG ist wie die Dinosaurier kurz vor dem Einschlag des Meteoriten. Eigentlich ist sie tot, sie weiss es nur noch nicht.