Start-up in Bern

13. März 2018 05:47; Akt: 16.03.2018 11:14 Print

Der modernste Estrich der Welt

Self Storage der Zukunft: placeB eröffnet in der Stadt Bern seine zweite Filiale. Weitere sind in Planung.

Das Start-up Unternehmen placeB bietet das modernste Self-Storage System der Welt.
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Es funktioniert erstaunlich einfach: App herunterladen, Standort auswählen, Lagerraum buchen, Lagerraum via Smartphone öffnen und sofort einlagern. Mit diesem Konzept erobert die Schweizer Firma placeB momentan den Self-Storage-Markt. Am Mittwoch eröffnet das Unternehmen bereits seinen zweiten Standort.

«Unser System ist einzigartig und momentan im Self-Storage- Business das modernste der Welt», sagt der Gründer des Unternehmens Terry Fehlmann (48). Während andere Self- Storage-Unternehmen festes Betreuungspersonal und Öffnungszeiten haben, bietet placeB einen digitalen 24/7-Zugang.

Grosse Nachfrage

«In den letzten Jahren entwickelte sich in unserer Gesellschaft eine gewisse Mobilität. Die Menschen bleiben weniger lang in der gleichen Wohnung oder am gleichen Arbeitsplatz», sagte der Unternehmer im Gespräch mit 20 Minuten. Dazu komme, dass immer mehr Personen in die Städte ziehen und es in Kauf nehmen würden, keine geräumigen Keller- oder Lagerräume zu haben. «Diese Personen befinden sich oft in Situationen, in denen sie etwas lagern oder abstellen müssen und wir bieten ihnen eine Möglichkeit dazu.»

Das neue, moderne System wird laut Fehlmann von verschiedensten Personen benutzt. «Die meisten Leute nutzen unsere Räumlichkeiten momentan, um Umzugsgut für ein paar Monate abzustellen oder um ihre Skiausrüstung und Winterkleider abzulegen.»

«Will meine Ideen umsetzen können»

Terry Fehlmann ist nicht neu in dieser Branche. Er war lange Zeit CEO und Teilhaber von Zebrabox, dem hiesigen Marktführer der Schweizer Self-Storage-Unternehmen. Fehlmann verkaufte 2014 alle seine Anteile und gründete mit dem Geld placeB. «Ich und mein ehemaliger Geschäftspartner beendeten unsere geschäftliche Beziehung in gegenseitigem Einverständnis. Ich war minderheitsbeteiligt und konnte meine Ideen nicht in dem Umfang umsetzen, wie ich es heute kann.»

«Wir wollen möglichst nah beim Kunden sein. Momentan gibt es in Bern lediglich zwei Standorte von uns. Unser Ziel ist, es in allen urbanen Gebieten der Schweiz vertreten zu sein. Wir planen, unsere Lagerräume auch in Vororten wie Zollikofen oder Ostermundigen zu eröffnen», fügt Terry Fehlmann hinzu.

In Amerika schon seit Jahren ein Erfolg

In Amerika ist das Geschäft mit der Vermietung von Lagerflächen schon seit Jahren ein Erfolg. Der grösste US-Anbieter von Lagerräumen verfügt über eine Angebotsfläche von mehr als 13 Millionen Quadratmeter und wirft enorme Gewinne ab.

Haben Sie auch Sachen in einem Self-Storage eingelagert? Erzählen Sie uns was und weshalb.

(rc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nick Matter am 13.03.2018 06:05 Report Diesen Beitrag melden

    aufräumen!

    Aufräumen und Entrümpeln und Entsorgen macht frei und kostet erst noch weniger. Wake up fools.

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  • Dani am 13.03.2018 06:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stuffocation

    Stuffocation... Hab mal dieses Buch gelesen. Seitdem habe ich kein Problem mehr mit zuviel Material.

  • Rolf am 13.03.2018 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    1/2 Wohnung

    Was auch eine Unding ist, dass viele Wohnungsvermieter zu der Anzahl Räumlichkeiten ein 1/2 schreiben wie zB 3 1/2 Wohnung. Früher war das 1/2 ein kleiner begehbarer Raum von 2-3 m2 für das aufbewahren von Gegenständen wie auch zB den Staubsauger. Heute nennt jeder Vermieter die Wohnung die ein Entrée oder ein grösseres Wohnzimmer hat 1/2 grösser. Jeder hat ein paar Sachen welche kaum oder selten benutzt werden zum lagern.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • R. Zwahlen am 13.03.2018 23:24 Report Diesen Beitrag melden

    Dringendes Bedürfnis

    Super, danke für den Beitrag, so finde ich endlich neuen Platz für meine Sammlungen (z.B. Waffen, Munitionsteile, Sprengstoffe, seltene Betäubungsmittel, Leichenteile...)

  • Tim Müller am 13.03.2018 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Drogenparadies

    Na ja, vielleicht ist dieses StartUp ja von der Raiffeisenbank finanziert. Da wäre ich dann schon vorsichtig. Auf jeden Fall ist dies eine Einladung für Drogenhändler, welche so ihren Stoff sicher und über eine PrePaid Nummer auch vollkommen anonym lagern wollen. Die Uebergabe an den nächsten Abnehmer erfolgt dann elektronisch, nachdem die Bitcoins für die Bezahlung eingegangen sind. Wirklich innovativ und unsere Regierungen konzentrieren sich derweil darauf den normalen Bürger zu kriminalisieren wo es nur geht.

    • r2d2 am 13.03.2018 16:10 Report Diesen Beitrag melden

      Danke

      Danke für den Tipp!

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  • Ex. Perte am 13.03.2018 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Geht gut...

    ...bis der erste Lagerraum von Dieben leer geräumt wurde.

  • roland moser am 13.03.2018 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Studieren...

    ...und Gerümpel eliminieren. Das spart. Und nicht dieser sehr teure Zusatzcontainer.

  • Roman am 13.03.2018 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Und jetzt?

    Lachhaft...man Mietet sich irgendwo einen kleinen Raum und stellt die Sachen ein. Auf Englisch klingt das halt viel "cooler". Was ist da nun neu dran?