Kletterin Katherine Choong

06. November 2017 18:07; Akt: 06.11.2017 18:07 Print

Sie geht für Pegasus die steilsten Wände hoch

Für das neue Musikvideo zu «Get Over You» von Pegasus ging die Schweizer Extremklettererin Katherine Choong an ihre Grenzen. 20 Minuten hat mit ihr gesprochen.

Das Video zu «Get Over You» von Pegasus mit Extremkletterin Katherine Choong. (Video: Sony Music)
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Mit nur 25 Jahren gehört die Jurassierin Katherine Choong zu den erfolgreichsten Kletterinnen der Schweiz – Sie war bereits Junioren-Weltmeisterin und schafft es bei internationalen Wettkämpfen immer wieder in die Top Ten. Nun wagt sich der Kraxelstar unter Popstars und geht für das neue Pegasus-Musikvideo die Wände hoch.

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Katherine wurde von einem Kollegen, der mit dem Bieler Pop-Trio befreundet ist, für den Videodreh angefragt und musste nicht lange überlegen. «Ich wurde beim Klettern zwar schon oft gefilmt, in einem Musikvideo habe ich aber noch nie mitgespielt. Das war sehr aufregend für mich», sagt die Profisportlerin im Gespräch mit 20 Minuten. Was den Entscheid noch leichter machte: «Ich mag die Musik von Pegasus und bin glücklich, dass sie sich für mich entschieden haben.»

Beim Klettern hört sie Asaf Avidan

So sehr Katherin Choong die Songs von Pegasus mag, fürs Klettern wählt die studierte Juristin einen anderen Soundtrack. «Wenn ich am Berg Musik höre, dann Asaf Avidan, Alabama Shakes oder Songs von Son Lux», erklärt sie.

Wieso haben sich Pegasus eigentlich für den Clip zu «Get Over You» für das Thema Klettern entschieden? «Der Song erzählt vom Loslassen, Über-etwas-Hinwegkommen und dann schliesslich von Neuanfängen» erläutert Frontmann Noah Veraguth (30), «die Kletterin und ihr Kampf zum Gipfel hinauf soll diese Themen symbolisieren.»

Katherine Choong geht für Pegasus die steilsten Wände hoch

Warum klettern die Jungs nicht?

Im Musikvideo klettert Katherine ganze alleine die steilen Felswände hoch, während Noah im Anzug am Flügel trällert, Gabriel Spahni (27) den Bass zupft und Stefan Brønner (27) das Schlagzeug bearbeitet – im Studio, wohlgemerkt.

Waren die Jungs zu faul für eine Kletterpartie oder haben sie gar Höhenangst? «Wir waren leider nicht da», erklärt Sänger Noah lachend: «Ein solcher Dreh ist auch gefährlich und wir sind keine Kletter-Profis.» Etwas möchte er aber festhalten: «Höhenangst hat keiner von uns.»

Pegasus spielen am 16. November im Zürcher Kaufleuten, am 24. November im Casino Herisau, am 2. Dezember im Basler Volkshaus und am 9. Dezember im ausverkauften Bierhübeli in Bern.

(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jacka am 06.11.2017 19:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..super..

    Sportlerin...geniale Musiker...aber bizzeli langweilig..Film und Lied.

  • Pagesus am 06.11.2017 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na ja, nicht alles was glänzt ist Gold

    Schönes Lied, wunderschöne Aufnahmen, völlig ideenloser Schnitt. Nach 2/3 war es genug.

  • lukas am 06.11.2017 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    respekt

    das ist schon unglaublich was alles möglich ist. finde es immer wieder super dir beim klettern zuschauen. :-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bruno am 06.11.2017 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klettern?

    Schöne Kletterbilder werden aber zu oft vom "Musiker" unterbrochen - deshalb ist der Film langweilig.

  • Ueli Fässler am 06.11.2017 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist das?

    Und wo steht diese Wand? Sieht imposant aus!

  • lukas am 06.11.2017 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    respekt

    das ist schon unglaublich was alles möglich ist. finde es immer wieder super dir beim klettern zuschauen. :-)

  • Jacka am 06.11.2017 19:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..super..

    Sportlerin...geniale Musiker...aber bizzeli langweilig..Film und Lied.

  • Pagesus am 06.11.2017 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na ja, nicht alles was glänzt ist Gold

    Schönes Lied, wunderschöne Aufnahmen, völlig ideenloser Schnitt. Nach 2/3 war es genug.