#metoo-Welle

05. November 2017 15:41; Akt: 09.11.2017 12:10 Print

Spacey wird aus Kino-Film geschnitten

Sämtliche Szenen mit Schauspieler Kevin Spacey in «All the Money in the World» werden neu gedreht. Einen Monat, bevor der Film in die Kinos kommt.

Bildstrecke im Grossformat »
Schauspieler Christopher Plummer ersetzt den gefallenen Star: Kevin Spacey (im Bild) spielte in «All the Money in the World» J. Paul Getty. Bereits mehr als zehn Männer werfen Kevin Spacey sexuelle Übergriffe vor. Netflix hat sich von ihm getrennt, ebenso seine Agentur und seine Sprecherin. «House of Cards» wird es mit ihm nicht mehr geben. Und der Film «Gore» wird nicht veröffentlicht. Fordert eine Kultur des Respekts: Theresa May hat weitere Massnahmen präsentiert, nachdem Fälle von sexuellen Übergriffen britischer Parlamentarier bekannt geworden sind. Der ehemalige Kongressabgeordnete Anthony Weiner tritt seine Haftstrafe an. (6. November 2017) Soll einen Mann sexuell belästigt haben, als dieser 15-jährig war: Kevin Spacey reagierte auf den Vorwurf mit einem Bekenntnis, dass er schwul sei. Am Set der TV-Serie «House of Cards» soll er männliche Angestellte angefasst haben. (Archivbild) Er hat den weltweiten öffentlichen Diskurs ausgelöst: Harvey Weinstein soll über Jahrzehnte unzählige Frauen sexuell belästigt, mindestens eine vergewaltigt haben. (Archivbild) Auch er soll eine Frau sexuell belästigt haben – als sie 17 Jahre alt war: Dustin Hoffman hat wegen des Vorfalls um Entschuldigung gebeten. (Archivbild) Zu Oralsex gezwungen oder mastrubiert: Sechs Frauen werfen Brett Ratner vor, sie sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. (Archivbild) Sex im Auto als Geheimnis: Gleich zwei Frauen sagen, es sei dazu gekommen, die eine sagt, es war «sehr brutal». Auch weitere Frauen werfen Tariq Ramadan sexuelle Brutalität vor. (Archivbild) Zwei Frauen warfen ihm sexuelle Belästigung vor: Der Chefredaktor des renommierten Radiosenders NPR, Michael Oreskes, trat daraufhin zurück. (Archivbild) Der britische Labour-Politiker Clive Lewis soll eine Frau unsittlich berührt haben. Er bestreitet den Vorwurf. (Archivbild) Der konservative britische Verteidigungspolitiker Michael Fallon musste Anfang November wegen ähnlicher Vorwürfe zurücktreten. (Archivbild) Der Druck auf den britischen Kabinettschef Damian Green nimmt zu: Auf seinem Computer im Parlament soll sich pornografisches Material befunden haben. (Archivbild)

Ticker
Zum Thema
Fehler gesehen?

(nxp/sda/ap/afp)