Dänemark

12. August 2017 18:46; Akt: 12.08.2017 18:51 Print

U-Haft für U-Boot-Besitzer – wo ist die Journalistin?

Vor der Küste Kopenhagens ist ein U-Boot untergegangen. Wegen des Verschwindens einer Frau hat ein dänisches Gericht für den Besitzer U-Haft angeordnet.

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Ein dänisches Gericht hat heute wegen des Verschwindens einer schwedischen Journalistin eine 24-tägige Untersuchungshaft für den Besitzer eines U-Boots angeordnet.

Peter Madsen war am Freitag wegen Totschlags festgenommen worden, nachdem sein 40 Tonnen schweres, knapp 18 Meter langes U-Boot vor der Ostküste Dänemarks gesunken war. Die verschwundene Journalistin hatte sich an Bord des Schiffs befunden. Madsen sagte, sie sei am Donnerstagabend von Bord gegangen, bevor das U-Boot untergegangen sei.

Gerettet: Der Besitzer konnte gerettet werden. Eine Frau bleibt vermisst. (Video: Tamedia/AP)

Madsens Anwältin Bettina Hald Engmark sagte, ihr Mandant halte an seiner Unschuld fest. Madsen sei «bereit zur Zusammenarbeit» und habe noch nicht entschieden, ob er gegen das Hafturteil Berufung einlegen werde.

Die Familie der vermissten Journalistin teilte mit, die 30-Jährige wohne in New York und Peking und habe an der Sorbonne Universität in Paris und der London School of Economics studiert. Zudem habe sie einen Masterabschluss in Journalismus von der bekannten Columbia University in New York.

(nag)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • tüpflischiisser am 11.08.2017 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    korrektur

    korrektur: es GALT als das grösste privat gebaute uboot. wobei rein technisch gesehen ist es ja immer noch ein uboot da unter wasser

  • Sepp am 11.08.2017 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Madsen

    Madsen war auch Mitbegründer von Coppenhagen Suborbitals, ein Verein mit dem Ziel einen Menschen 100km ins All und zurück zu bringen. Leider scheint er sich selbst aus der privaten Umlaufbahn geschossen zu haben d.h. wohl kein Happyend zu erwarten.

  • Knox am 11.08.2017 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Gesunken

    Habe noch nie ein U-Boot gesehen, das steigt!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Georges ZH am 12.08.2017 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    es kommt nie gut

    bei einem U-Boot Tag der offenen Tür zu machen.

  • Andrin Ziswiler am 12.08.2017 11:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein u- bot sinkt

    Wie kann ein U- Boot sinken wenn es unterwasser ist?

  • Snooker am 12.08.2017 06:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab

    Auf solch eine Idee muss man erst mal kommen. Hut ab dem Erbauer. Sieht sehr Professionell aus. Schade dass es unter ging.

    • Lorry am 12.08.2017 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Snooker

      Das U-Boot ist doch der Zweckbestimmung gefolgt! Es ist untergegangen...

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  • Lorry am 12.08.2017 01:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geschichte für 007!

    Darf ich Dir mein grosses UBoot zeigen - Kleines?, hat er wohl der Journalistin ins Ohr geflüstert. Dann sind Sie abgetaucht... Ganz ehrlich! Wie kann es sein, dass ein solches Gefährt zugelassen wird???

    • Stefanus Sarkassimus am 12.08.2017 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig!

      So etwas gehört verboten. Unverzüglich. Man stelle sich einmal vor, nur ein Promille aller Europäer baute sich ein solches U-Boot. Dann gäbe es bald 750'000 solcher Fahrzeuge auf dem Meeresgrund. Wehret also schon heute den Anfängen, bevor es bereits morgen zu spät ist!!

    • U- Unbot am 12.08.2017 14:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Unterwasser und Wellen

      Vielleicht hatten beide unterwellige Gefühle für einander?

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  • peter am 11.08.2017 19:11 Report Diesen Beitrag melden

    für das wurde das boot gebaut.

    geht ein u-boot nicht unter, ist es kein u-boot:)...haubtsache es gab keine tote.