Schräger Unfall

09. November 2017 18:59; Akt: 09.11.2017 21:52 Print

Penis steckt in Hantel fest – Fotos aus Spital geleakt

Ein Mann hatte sein bestes Stück in einer Hantel eingeklemmt und musste diese im Spital entfernen lassen. Nun sind Fotos von der Befreiungsaktion im Netz aufgetaucht.

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Zunächst wurde lediglich dieses Bild von dem Unfall veröffentlicht: die zerschnittene Hantel. (Bild: Bezirksfeuerwehr, Facebook)

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Der Fall ging durch die Medien: Ein Mann aus dem deutschen Worms hatte seinen Penis im Loch einer Hantel eingeklemmt. Er musste damit ins Spital, wo ihn letztendlich die Feuerwehr befreien konnte. Mittlerweile sind im Internet Fotos aus dem Spital aufgetaucht, die den Mann in seiner misslichen Lage zeigen. Das berichten verschiedene Onlinemedien. Noch ist unklar, wer die Bilder gemacht und sie in die sozialen Netzwerke gestellt hat.

Eine interne Ermittlungsgruppe habe die Arbeit aufgenommen und versuche nun die Herkunft des Bildmaterials «lückenlos aufzuklären», sagt eine Sprecherin der Klinik zu «L'essentiel».

Dreistündige Befreiungsaktion

Offenbar hätten sich im Operationssaal eine «Menge Leute» aufgehalten, wie der «Mannheimer Morgen» schreibt. Man habe sich persönlich ein Bild des ungewöhnlichen Unfalls machen wollen.

Die Ärzte befanden sich in einer Ausnahmesituation. Zuletzt musste die Feuerwehr zu Hilfe eilen. Nach drei Stunden konnte sie den Mann mit Einsatz einer Schleifmaschine, einer Vibrationssäge und einem hydraulischen Rettungsgerät befreien.

«Eingriff in die Persönlichkeitsrechte»

Dass nun die Fotos ins Internet gestellt wurden, sei ein «schwerwiegender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte», wie der Wormser Oberbürgermeister, Michael Kissel (SPD) der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sollte die verantwortliche Person ausfindig gemacht werden, könnten arbeitsrechtliche Schritte die Konsequenz sein. Kissel muss es wissen: Er ist ausserdem Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Worms.

Wie genau der Mann überhaupt in die unangenehme Situation geraten konnte, ist übrigens weiterhin unklar. Die Feuerwehr hatte damals von einem «kuriosen Trainingsunfall» gesprochen.

(kaf)