«Chume Jetze»

02. November 2017 13:19; Akt: 02.11.2017 16:58 Print

Ein «E» zuviel? – Federer-Fan klärt auf

Ein Österreicher hat sich ein Tattoo seines Idols stechen lassen, das für Spott im Internet gesorgt hat. Jetzt liefert er eine Erklärung.

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Grosser Federer-Fan: Nach Federers 18. Grand-Slam-Sieg im Januar in Melbourne liess sich Manuel Baier dieses Tattoo auf sein Schulterblatt stechen. (Bild: Facebook/Manuel Baier)

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Der Österreicher Manuel Baier, ein Fan von Roger Federer, löste im Januar 2017 ein Versprechen ein: Nach Federers Sieg bei den Australian Open, dem 18. Grand-Slam-Titel des Schweizers, liess sich Baier ein Tattoo am rechten Schulterblatt stechen – als Hommage an sein grosses Idol, wie das Sportportal Spox.com berichtete.

Unter dem RF-Logo prangt der Spruch «Chume Jetze», ein Ruf, den Federer während seinen Partien des Öfteren benutzt, um sich zu pushen. Die Bilder von Baiers Tattoo gingen viral – und ernteten teilweise Hohn und Spott. Denn ein Basler oder ein Baselbieter, wie Federer selber einer ist, würde wohl eher «Chum jetze» oder «Chum jetz» sagen.

«Das ist kein Fehler»

Doch Baier will nichts von einem Schreibfehler wissen. Man könne Federers Spruch eben auf verschiedene Arten schreiben. «Ich habe mich für Chume Jetze entschieden», sagte der Österreicher zu Blick.ch.

In der Zwischenzeit ist der Fan seinem Idol sogar persönlich begegnet. Letzte Woche reiste Baier nach Basel zu den Swiss Indoors. Er habe dem späteren Turniersieger sein Tattoo gezeigt, so Baier. Dieser sei überwältigt und sichtlich überrascht gewesen. «Leider reichte die Zeit nur noch für ein schnelles Selfie. Gross reden miteinander konnten wir nicht.»

(nag/hua)