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04. Mai 2017 10:42; Akt: 26.05.2017 15:37 Print

Mutter und Kind rocken im Auto voll ab

Eine Zürcher Kultband klopft an die Autotür und schlägt einen Deal vor. Diese Autofahrer haben Mut bewiesen.

Wenn unverhofft eine Band ins Auto steigt: Die Fahrer geben alles für «Caraoke from Hell».
Fehler gesehen?

Als der 27-jährige Aaron aus Zürich mit dem Smartphone den VW Transporter öffnet und einsteigt, geht unvermittelt die Beifahrertür auf. Da steht Martin Stricker, Frontmann der Kultband Karaoke from Hell. Der Ex-Celtic-Frost-Bassist sagt ihm, er könne sein Mietauto gratis fahren – wenn er hinter dem Steuer live performe.

Kaum sagt Aaron zu, tauchen Gitarrist, Bassist und Schlagzeuger auf dem Rücksitz auf und die Karaoke-Band legt los. Während Martin Stricker die Topfpflanze von Aaron auf dem Schoss balanciert, wärmt er sich mit «Highway to Hell» ein.

Polizei: «Nicht zu laut»

«Grundsätzlich ist das Singen im Auto nicht verboten», sagt Judith Hödl, Mediensprecherin der Stadtpolizei Zürich, auf Anfrage. Wenn es hingegen aufgrund des Singens zu einem Unfall kommt, sieht die Situation ganz anders aus, sofern man das nachweisen kann.

«Wichtig ist, dass die Aufmerksamkeit auf den Strassenverkehr gerichtet ist und man nicht abgelenkt ist», sagt Hödl. Das kann auch dann der Fall sein, wenn man die Musik zu laut aufgedreht hat und das Horn von Rettungs- oder Sicherheitskräften nicht mehr hört. Das gelte selbstverständlich auch, wenn man ohne Singen Musik hört.

Singen am Steuer fällt laut Hödl in eine ähnliche Kategorie wie Fahren mit hohen Absätzen oder barfuss: Es ist grundsätzlich nicht verboten. Ereignet sich deswegen aber ein Unfall, wird man zur Rechenschaft gezogen.

Freundin musste warten

Beim Live-Auftritt mit Karaoke from Hell ging alles gut, und es kam zu keinen brenzligen Situationen. Am Ende der Fahrt ist Aaron aber völlig ausgelaugt: «So ging es im Auto noch nie ab», sagt er mit breitem Grinsen. Eigentlich wollte er nur ein Sharoo-Auto mieten, um seiner Freundin beim Zügeln zu helfen. Nun habe sie sich eine halbe Stunde länger gedulden müssen. «Doch sie hatte Verständnis, als sie mein Whatsapp las, dass Karaoke from Hell im Auto sitzen», sagt Aaron und lacht.

Auch wenn er am Anfang nervös gewesen sei, würde er jederzeit wieder mitmachen. «Mit der Sharoo-App ein Auto zu mieten ist zwar einfacher, als einen Song zu singen», sagt Aaron. Aber für spontane Aktionen sei er fast immer zu haben.

Bei der Aktion hat rund ein Dutzend Automieter mitgemacht. Nur zwei waren nicht so spontan und sagten ab. Am Samstag folgt eine Fortsetzung mit Lieblingssongs von Aaron und den anderen Teilnehmern aus dem Video oben.

Zweite Runde geplant

Die Überraschung kam so gut an, dass es eine zweite Runde gibt. Wer ebenfalls mit «Karaoke from Hell» im Auto live performen will, kann sich jetzt bewerben. Schicken Sie uns ein kurzes Video (max. 30 Sekunden), wie Sie Ihren liebsten Rocksong singen. Die 20-Minuten-Leser wählen dann die Gewinner, die live durch Zürich rocken.

Die besten Szenen Ihrer Songs kommen in ein Video, das ebenfalls auf 20minuten.ch publiziert wird. Wer sein rockiges Karaoke-Ich zeigen will: umgehend das eigene Video mit Kontaktdaten senden, Einsendeschluss ist der 15. Mai 2017.

video@tamedia.ch

Wer kein Video einsenden möchte, kann sich auch via Formular für eine Rock-Tour bewerben.

Und wer lieber nur ein Auto mieten will, geht direkt zu den über 1300 privaten Wagen, welche in der Schweiz zu haben sind:

Auto finden, mieten, los

Diesen Beitrag erstellte Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit sharoo.com.

(CP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dänu am 04.05.2017 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    So So

    Und Velofahrer und Fussgänger dürfen dies natürlich. Stöpsel in den Ohren und weder nach links noch rechts schauen. Sehe ich tagtäglich. Aber eben. Der Autofahrer ist derjenige der gemolken wird.....

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  • Daniela am 04.05.2017 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Wauu

    heiii, Mega cool !! Wusste gar nicht das die Schweiz so locker sein kann!! Yesss- ich hoffe auf neue Folgen!!!

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  • J. K. am 04.05.2017 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so

    Das hat ja schon jetzt Kultstatus!

Die neusten Leser-Kommentare

  • S.Orry am 24.05.2017 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Wieviele Wochen muss ich den Artikel noch sehen?? Ständig kostenpflichtig den selben Mist runterladen... Sorry, das nervt! Manche unbedeutenden Artikel stehen wochenlang hier drin!

  • Helga am 21.05.2017 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Augen auf!

    Grässlicher Job, im Stundentakt auf Daumenhoch für die Kommentare des Reklameauftraggebers drücken zu müssen...

  • News aus dem am 21.05.2017 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Glashaus

    Serviert wurden unter anderem 20.000 Kanapees, acht Kilogramm Kaviar im Wert von 40.000 Pfund und Blubberwasser aus 75 Pfund teuren Flaschen. - Ob das Kleid trotz St. Galler Spitzen am nächsten Tag noch passte?

  • elkie am 21.05.2017 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Suuuper!

    OOOHHH sooo schön! ich würde mir die seele ausm leib singen! Genial! Caraoke from hell is super stark und wahrer kult!

  • Mutters Kind am 19.05.2017 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Mutter und Kind ?

    Wo sind denn jetzt Mutter und Kind die voll abrocken ???

    • desert sun am 20.05.2017 13:31 Report Diesen Beitrag melden

      schnell durch

      Die kannst du einen 500stel sekunden sehen :-)

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