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25.5.2018 Print

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Dieses Gemüse passt perfekt zu Erdbeeren

Frühlingshaft frisch und unheimlich vielseitig: Rhabarber gibt Süssem genauso das besondere Etwas wie einem herzhaften Braten.

Rhabarber gedeiht hier in jedem Garten, seine Ursprünge liegen aber in Tibet oder der Mongolei. Aus Asien gelangte er zu den alten Römern, die ihn «Wurzel der Barbaren» nannten. Dieser Name ist ein wenig irreführend: Wir essen nämlich die Blattstiele, nicht die Wurzeln der Pflanze. Weil er so frühlingshaft frisch nach Apfel und Zitrone schmeckt, halten viele den Rhabarber für eine Obstsorte, dabei ist er ein Gemüse. Die Saison dauert jeweils von April bis Juni.

Süss oder sauer?
Welcher Rhabarber der richtige für dich ist, kannst du ganz leicht an der Farbe erkennen. Je röter die Stangen sind, desto süsser schmecken sie. Je mehr grüne Stellen sie besitzen, desto saurer ist auch das Aroma. Diese Faustregel gilt für alle Sorten.

Immer erst in die Pfanne
Roher Rhabarber ist sehr sauer und schwer verdaulich. Man muss ihn vor dem Genuss zumindest andünsten.

Ganz schön vielfältig
Rhabarber kommt bei uns hauptsächlich in der süssen Küche zum Einsatz. Er macht sich aber auch in herzhaften Gerichten ausgezeichnet und setzt mit seiner feinen Säure zum Beispiel einen delikaten Kontrast zu deftigem Schweinefleisch. Der grosse Klassiker ist Rhabarberkompott mit frischen Erdbeeren und Schlagrahm.

So bleibt er frisch
Im Kühlschrank hält sich Rhabarber rund eine Woche lang. Am wohlsten fühlt er sich, wenn du ihn wie Spargel in ein feuchtes Tuch einschlägst. Tiefkühlen ist auch kein Problem, so hast du bis zum Beginn der neuen Saison immer Rhabarber zur Hand. Frischen Rhabarber erkennst du beim Einkaufen daran, dass er sich fest anfühlt und einen leichten Glanz aufweist.

Richtig rüsten
Oft genügt es, die Stangen an beiden Enden ein wenig zu kürzen. Faserige, harte Exemplare musst du aber schälen. Dafür löst du unten mit einem scharfen Messer die Haut des Rhabarbers und ziehst sie dann in einem Zug ab. Achte darauf, dass du keine harten Fäden vergisst.

Wenig Arbeit, viel Genuss
Lege geschälte Rhabarberstücke in einen Topf und bestreue sie mit Zucker, bis sie ganz abgedeckt sind. Nach einer Stunde hat der Zucker das Wasser aus dem Rhabarber gezogen, nun kannst du ihn mit ein wenig Vanille auf kleiner Flamme weich kochen. Fertig ist das Kompott! Statt Vanille kannst du auch Ingwer oder Zimt zum Verfeinern nehmen.



Hier findest du das Rezept für Rhabarber-Crostini.