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Kreativ oder faul

23. Oktober 2017 11:07; Akt: 23.10.2017 11:07 Print

Die besten Ausreden – so trainieren Sie trotzdem

von Sulamith Ehrensperger - Wir präsentieren die Top 10 der Sportausreden – und die besten Argumente, wie Sie es doch zum Training schaffen.

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Kampf der Ausreden: Mit ein paar Tricks besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund. 1. Ich muss immer so lange arbeiten. Tipp: Ein Mini-Training von 15 Minuten ist das beste Anti-Stress-Programm. 2. Hab ich aber einen Kater! Tipp: Wer sich zu einem leichten Training an der frischen Luft aufraffen kann, fühlt sich danach frischer. 3. Ich habe doch Ferien! Tipp: Spazieren, rennen oder das Training mit dem eigenen Körpergewicht gelingt überall. 4. Es ist draussen eisig kalt. Tipp: Outdoor-Sport ist bei Temperaturen bis minus zehn Grad kein Problem. Was zählt, ist die richtige Kleidung und der Wille. Wem es wirklich zu kalt ist: Ab ins Wohnzimmer-Gym! 5. Nicht heute, ich kriege Besuch. Tipp: Auch eine Schneeballschlacht, Schlittschuhlaufen oder zügiges Schaufenster-Shooping bringt Sie in Bewegung. 6. Mein Partner macht auch keinen Sport Tipp: Wenn der Partner partout nicht will, motivieren Sie eine Freundin oder einen Freund. 7. Ich habe doch keine Ausrüstung. Tipp: Eine Shoppingtour für Sportkleidung ist schon fast ein kleines Workout. Wer sich eine schöne Ausrüstung kauft, kurbelt seine Motivation an. 8. Ich kann das doch nicht. Tipp: Ausprobieren – sind Sie eher der Studio- oder Outdoor-Sportler? Die gute News: Sporteinsteiger werden bereits nach sechs Wochen Leistungssteigerungen feststellen. 9. Ich kann mein Kind oder meinen Hund nicht allein lassen Die Lösung heisst: mitnehmen! Den Kinderwagen beim Joggen oder Skaten schieben. Grössere Kinder ins Training integrieren. Ein Spaziergang oder Run mit dem Hund macht nicht nur fit, sondern auch doppelt Spass. 10. Mein Fitnesstracker funktioniert doch nicht. Tipp: Sie trainieren doch nicht für den Tracker, sondern für sich. Für genaue Daten können Sie dasselbe Training bei Gelegenheit mit Tracker wiederholen und nachtragen.

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Ich muss immer so lange arbeiten.
Ja sicher, Überstunden und lange Arbeitszeiten sind anstrengend. Doch ein Mini-Training von 15 Minuten ist das beste Anti-Stress-Programm. Kopf abschalten, Körper spüren und Batterien aufladen.
Tipp: 15 Minuten früher aus den Federn und das Workout ist schon vor dem Arbeitstag erledigt. Zu müde? Ein kurzes Training in der Mittagspause macht fit für den Nachmittag.

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Hab ich aber einen Kater!
Zu tief ins Glas geschaut, ist wohl eine der besten Sportausreden. Doch wer sich zu einem leichten Training an der frischen Luft aufraffen kann, fühlt sich danach frischer.
Tipp: Gegen Nachwehen ist eine Runde Walken das beste Rezept. Gegen Brummschädel hilft auch viel Wasser zu trinken – vielleicht mit einem Spritzer Zitrone als Frischekick.

Ich habe doch Ferien!
Sportschuhe passen in jedes Reisegepäck. Nun haben Sie endlich Zeit für Bewegung.
Tipp: Rennen oder Training mit dem eigenen Körpergewicht gelingt überall. Die meisten Hotels bieten einen eigenen Fitnessraum.

Es ist draussen eisig kalt.
Bewegen heizt ein. Outdoorsport ist bei Temperaturen bis minus zehn Grad kein Problem. Was zählt, ist die richtige Kleidung und der Wille.
Tipp: Wem es wirklich zu kalt ist: Ab ins Wohnzimmer-Gym!

Nicht heute, ich kriege Besuch.
Sport macht zu zweit mehr Spass. Es muss ja nicht gleich HIIT sein, aber vielleicht ein Spaziergang oder eine Joggingrunde.
Tipp: Auch eine Schneeballschlacht, Schlittschuhlaufen oder zügiges Schaufenster-Shooping bringt Sie in Bewegung.

Mein Partner macht auch keinen Sport.
Es gibt so viele Sportarten, die auch ohne Partner Spass machen. Wie wärs mit Wokfahren, Zwergenwerfen oder Gummistiefel-Weitwurf? Über 500 Sportarten listet Wikipedia auf – die Qual der Wahl.
Tipp: Motivieren Sie eine Freundin oder einen Freund.

Ich habe doch keine Ausrüstung.
Eine Shoppingtour für Sportkleidung ist schon fast ein kleines Workout. Wer sich eine schöne Ausrüstung kauft, kurbelt seine Motivation an.
Tipp: Funktionelle Bekleidung muss nicht teuer sein. Unser Tipp für ein Starterset: Schuhe, Short, lange Tights, Shirt und für die Ladys einen Sport-BH. Je nach Sportart eine Outdoorjacke und Regenschutz.

Ich kann das doch nicht.
Zugegeben, aller Anfang ist schwer. Doch wer seine Sportart für sich entdeckt hat, wird nach vier bis acht Wochen richtig Spass daran haben.
Tipp: Ausprobieren – sind Sie eher der Studio- oder Outdoor-Sportler? Die gute News: Sporteinsteiger werden bereits nach sechs Wochen Leistungssteigerungen feststellen.

Ich kann mein Kind oder meinen Hund nicht allein lassen
Die Lösung heisst: mitnehmen! Den Kinderwagen beim Joggen oder Skaten schieben. Grössere Kinder ins Training integrieren oder den Spielplatz zum Outdoor-Trainingsstudio machen. Ein Spaziergang oder Run mit dem Hund macht nicht nur fit, sondern auch doppelt Spass.

Mein Fitnesstracker funktioniert doch nicht.
Sie trainieren doch nicht für den Tracker, sondern für sich. Wer nicht ohne kann: Fitness-Apps oder die Stoppuhr auf dem Smartphone sind oftmals ein guter Notfallersatz.
Tipp: Wer es genau wissen will: Dasselbe Training bei Gelegenheit mit Tracker wiederholen und nachtragen.


Welches sind Ihre besten Sportausreden? Für die hats im Kommentarfeld jede Menge Platz.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ruth am 23.10.2017 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Obsi

    Es ist nur der Anfang schwer. Lieber klein anfangen und steigern, als gross anfangen und nachlassen.

  • Trainierererin am 23.10.2017 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Ziel setzen!

    Hab 1.5 Jahre keinen Sport gemacht. Hatte einfach keine Lust mehr. Ende November habe ich einen Anlass. Ich habe das perfekte Kleid dafür, passe aber leider nicht mehr rein. Anfangs September hab ich wieder angefangen mit Sport (3x pro Woche) mit dem Ziel, Ende November wieder ins Kleid zu passen. Wird schwer, aber es ist zu schaffen. Jetzt brauche ich nur noch ein neues Ziel für danach.

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  • Rumpelstilzchen am 23.10.2017 17:32 Report Diesen Beitrag melden

    Paradox

    Meine "Ausrede" ist, dass ich meine, zuerst fit(ter) werden zu müssen, bevor ich irgendwo "öffentlich" Sport treiben kann, z.B. im Fitnesscenter, in einem Kurs oder auch Joggen. Und wenn ich was anfange, höre ich schon bald wieder auf, weil ich mich total doof anstelle und die anderen das meistens viel besser können. Da sich aber häufig auch irgendwelche Gelenkprobleme einmischen, kann ich dann diese als "Grund" angeben... Bisschen Gaga, kann mir aber gut vorstellen, dass z.B. Übergewichtige dasselbe Problem haben (zuerst abnehemen, dann Sport)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Swissgirl am 27.10.2017 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fighten gegen die eigene Bequemlichkeit

    Meistens ist es ja die eigene Bequemlichkeit, die Laufschuhe wieder in den Schrank zu stellen. Sport, egal welcher, bedeutet ja, dass der Mensch aus der eigenen Komfortzone heraus und sich anstrengen muss. Es ist also immer ein Kampf gegen sich selber. Am Ende des Tages wenn der Kopf ins Kissen sinkt ist der glücklich, der über die Bequemlichkeit gesiegt hat und der andere wütend auf sich, weil er zu schwach war.

  • Sporti am 25.10.2017 14:38 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ausrede

    Ein Grund: Habe keinen Bock. Geht auch ohne Ausrede.

  • floki am 25.10.2017 00:53 Report Diesen Beitrag melden

    runner runner on the wall

    Bei uns wurden Parkplatzgebüren eingeführt. Da wollte ich partout nicht mitmachen. Also hab ich begonnen mit dem Rad und jeweils 1x pro Woche die 10km zu joggen. Angefangen im April, hab ich bereits mein erstes Ziel erreicht und einen Halbmarathon bestritten. Nächstes Jahr möchte ich meinen ersten Marathon machen. In diesem halben Jahr habe ich mehr Lauf-/Sportkleider geshopt, als in den letzten 15 Jahren zusammen :-)))

  • Swissgirl am 24.10.2017 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Laufen ist toll

    Ich habs durchgezogen und bin Laufen gegangen. Fühle mich super und zufrieden und müde. Werde diese Nacht gut schlafen. Wünsche allen schöne Träume.

  • Swissgirl am 24.10.2017 13:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geniesst die Natur

    Schliesst alle mal für ein paar Sekunden die Augen. Stellt euch vor, wie der Wind leise durch die Bäume streicht, hört wie das Laub raschelt, lauscht dem Zwitschern der munteren Vögel, die Sonne wärmt den Tag, riecht den Duft der Natur. Mich hält da wirklich nichts mehr drinnen. Ich schnüre um vier Uhr die Laufschuhe und geniesse diesen schönen Herbsttag. Kommt, macht mit. Es kommen noch genug trübe Tage in denen man sich drinnen verkriechen kann.