Städte im Vergleich

04. Februar 2017 21:10; Akt: 05.02.2017 11:28 Print

Das sind die teuersten Adressen der Schweiz

Genf, Zürich oder doch Basel? In welchem Schweizer Ort sich die teuerste Wohngegend befindet, zeigt ein neues Ranking.

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Wo sind die teuersten Wohnlagen der Schweiz? An fünfter Stelle eines Rankings der Immobilienfirma Engel & Völkers steht Basel. Teuer sind die St.-Alban-Vorstadt, das Gellert oder der Vorort Riehen. Foto: Eine Frau besucht das Beyeler-Museum in Riehen. Diese Villa beispielsweise befindet sich in Riehen. Das Objekt im Kanton Basel-Stadt verfügt über ein parkähnliches Grundstück, eine Wohnfläche von circa 490 Quadratmetern sowie einen beheizten Infinity-Pool. An vierter Stelle im Ranking steht die Stadt Luzern mit den umliegenden Gemeinden. Diese luxuriöse Maisonette-Wohnung mit unverbaubarem Blick auf den Vierwaldstättersee und die Berge besitzt circa 245 Quadratmeter Wohnfläche und einen Fahrstuhl, der direkt in die Tiefgarage führt. An dritter Stelle im Ranking kommt Zug: Jugendliche geniessen den Sonnenuntergang am Zugersee. Teure Villen wie diese gibt es beispielsweise in Unterägeri. An zweiter Stelle im Ranking steht Zürich: Blick auf das Grossmünster. Luxusvillen gibt es am Zürichberg, aber auch an der Goldküste (im Bild Herrliberg). Dieses herrschaftliche Anwesen im Züricher Quartier Hottingen stammt aus dem Jahr 1928. Zur 2005 renovierten Immobilie gehören eine Parkanlage, ein denkmalgeschützter Weinkeller sowie Tiefgaragenplätze. Derzeit wird ein Mieter für das Haus gesucht. Die teuersten Wohnlagen der Schweiz befinden sich in Genf. Zum Beispiel in der Altstadt der UNO-Metropole (Bild), aber auch in gewissen Vororten. In Conches beispielsweise steht derzeit diese grosszügige Villa mit 208 Quadratmetern Wohnfläche für 7,5 Millionen Franken zum Verkauf.

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Wer in der Genfer Altstadt residiert, der muss definitiv zur High Society gehören. Grund: Bis zu 70'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter kosten Wohnungen dort. Die Stadt, in der sowohl internationale Organisationen wie die UNO als auch Banken ansässig sind, belegt damit den ersten Platz im Ranking der teuersten Wohnadressen in Schweizer Städten. Herausgegeben wird das Ranking von der Immobilienfirma Engel & Völkers.

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Äusserst gefragte Top-Lagen fänden sich mit den Gemeinden Cologny (bis zu 45'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter) und Bellevue (bis zu 35'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter) auch ausserhalb von Genf, heisst es. In diesen Vorort-Gemeinden seien besonders Villen in Seenähe mit einer Wohnfläche ab 250 Quadratmetern und Pool begehrt.

An zweiter Stelle nach Genf folgt im Ranking Zürich. Bis zu 30'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter bezahlen Reiche hier für ihre Villen oder Wohnungen. Zu den exklusivsten Adressen der Stadt gehören die Kurhausstrasse, die Aurorastrasse und die Susenbergstrasse am Zürichberg. Rund 25 Prozent der Transaktionen im Wohnimmobilienbereich würden dabei von Ausländern getätigt, wobei Deutsche, Franzosen und Briten die grössten Gruppen bildeten.

Steuerparadies Zug an dritter Stelle

Ebenfalls bis maximal 30'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter werden im Steuerparadies Zug erzielt.
Neben den attraktiven Steuersätzen zählen auch die Seelage oder die gute Verkehrsanbindung nach Zürich zu den Gründen, weshalb Reiche sich hier niederlassen. Am teuersten ist dabei der Zugerberg mit Blick auf den Zugersee. Im Premium-Segment seien ausserdem ebenfalls Immobilien in den Ennetsee-Gemeinden, die nahe am See liegen oder über einen direkten Seezugang verfügen.

An vierter Stelle der Rangfolge steht Luzern. Bis zu 18'000 Schweizer Franken kostet hier der Quadratmeter, beispielsweise an der Bellerivestrasse. Viele der Käufer seien selbst aus aus der Zentralschweiz. Bevorzugt seien bei ihnen zum einen Penthouse-Apartments mit schöner Aussicht, zum anderen Stadthäuser mit Garten oder aber Villen, deren Grundstücke idealerweise über einen Seezugang verfügten.

Pharmastadt Basel auf Rang fünf

An letzter Stelle des Rankings steht schliesslich die Pharmastadt Basel. Bis zu 14'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter kosten die exklusivsten Adressen, zum Beispiel in der St.-Alban-Vorstadt in Grossbasel. Basel besitzt das Flair einer Grossstadt, ist aber gleichzeitig verhältnismässig ruhig und verfügt über viele Grünflächen. Weitere begehrte Wohngegenden der Reichen seien das Gellertquartier mit Quadratmeterpreisen von bis zu 12'000 Schweizer Franken oder die baselstädtische Vorort-Gemeinde Riehen mit bis zu 10'000 Schweizer Franken pro Quadratmeter.

(kwo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fetter Flunder am 04.02.2017 22:20 Report Diesen Beitrag melden

    ehrlich gesagt

    Die teuerste Adresse für mich ist immer noch die Adresse der Ex-Frau die sich (nicht gerade auf eigene kosten) im ehemaligen gemeinsamen Haus mit ihrem Lover ein schönes Leben gönnt.

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  • Borja Landin-Dietschi am 04.02.2017 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Teuer...

    Zeigt doch mal die bezahlbaren Orte und Plätze in denen man sich ind der Freizeit Vergnügen und entspannen kann.

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  • Pat am 04.02.2017 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Money

    Bevor ich soviel Geld für eine Luxusimmobilie bezahle, kündige ich lieber meinen Job und bereise die Welt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Walther Kommel am 05.02.2017 21:03 Report Diesen Beitrag melden

    So eine kleine Hütte

    7,5 Milionen für so ne Hütte. Nie im Leben. Meins hat 7,5 Zimmer 230qm mit 1200qm Land und kostet keine Million und das ist schon genug. Es muss nicht immer einen Bonzenhügel sein

  • Yann. am 05.02.2017 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Walliser Kurorte

    Sindauch extrem teuer.

  • Dani Meier am 05.02.2017 11:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genf ist wegen Mietrecht teuer

    Zu viel Mieterschutz und wenig Markt

  • Dütscher am 05.02.2017 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    @Fetter Flunder

    :D ...na da hätten Sie wohl einen Ehevertrag machen sollen? :D ...ich war so klug und seit ca. 15 Jahren bin ich der, der lachen darf :D ...die Eigentumswohnung ist mir geblieben und sie muss Miete zahlen :D ...ja und die Schweiz hat echt teure "Pflaster", wo das schöne und gute Leben ein dauerhaft wachsendes Konto braucht ... ;) ...aber die Schweiz brauch ja nur der EU und dem Euro beitreten und schon ändert sich alles :D ...ich sag hier aber nich, in welche Richtung es dann geht! :D

  • rundumeli am 05.02.2017 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nullnummer

    Es ist ohnehin seit Jahrzehnten unmöglich, in der Stadt Genf eine anständige Wohnung zu finden. Darum hinkt der Vergleich gewaltig.

    • viereggli am 05.02.2017 21:18 Report Diesen Beitrag melden

      stimmt nicht

      Anständige Wohnungen gibt es in der Stadt Genf zuhauf, leider sind sie recht teuer!

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