Al Gore am ZFF

08. Oktober 2017 21:09; Akt: 09.10.2017 09:40 Print

«Donald Trump und die USA sind nicht dasselbe»

Am ZFF zeigte Ex-US-Vizepräsident Al Gore seine neue Klimawandel-Doku «An Inconvenient Sequel» – und lieferte auf dem Teppich eine kleine Motivationsrede.

Auf dem Green Carpet des ZFF verrät Al Gore, wie er mit Rückschlägen in seinem Kampf gegen den Klimawandel umgeht. (Video: Tarek El Sayed/Schimun Krausz)
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Am Sonntagabend präsentierte der ehemalige US-Vizepräsident und Klima-Aktivist Al Gore zum Abschluss des Zurich Film Festival 2017 die Fortsetzung seiner Oscar-prämierten Dokumentation «An Inconvenient Truth», «An Inconvenient Sequel», im Kino Corso.

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Im Film werden unter anderem die Bestrebungen des 69-Jährigen während der UN-Klimakonferenz Ende 2015 thematisiert. Aus dieser ging das Pariser Abkommen hervor, im Zuge dessen die 195 teilnehmenden Länder gemeinsam gegen die Erderwärmung antreten. Präsident Donald Trump (71) kündigte unlängst an, dass die USA aus diesem Vertrag austreten würden.

«Rückschläge bereiten mir Freude»

«Mit solchen Rückschlägen dürfen wir keine Zeit vergeuden», gibt sich Gore, der von 1993 bis 2001 mit Bill Clinton (71) im Weissen Haus arbeitete, auf dem grünen Teppich beim Zürcher Bellevue kämpferisch, «die Verantwortlichen der Staaten und Städte, die Wirtschaftsbosse und Bürgergesellschaften sind alle noch beim Pariser Abkommen dabei.»

Damit sei klar, dass die USA ihre Verpflichtungen im Pariser Abkommen nicht nur wahrnehmen, sondern sogar übertreffen werden – egal, was Donald Trump tue. «Man muss klar zwischen Donald Trump und den Vereinigten Staaten von Amerika unterscheiden», so Gore, «er isoliert sich und die Vereinigten Staaten machen weiter.»

Rückschläge wie dieser würden ihm sogar auf gewisse Weise Freude bereiten, fährt der Amerikaner fort: «Dadurch habe ich noch mehr Arbeit, in die ich meine gesamte Energie stecken kann.»

«An Inconvenient Sequel: Truth To Power» (Walt Disney) läuft am Donnerstag, 12. Oktober, in den Deutschschweizer Kinos an.


Der Trailer zu «An Inconvenient Sequel». (Video: Walt Disney)

20 Minuten ist Medienpartner des Zurich Film Festival.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Riaan Vlakplaas am 09.10.2017 06:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Al Gore - der Heilige

    Klimapolitiker - fliegt im Privatflieger um die ganze Welt, um seine super bezahlten Vorträge zu verbreiten, besitzt mehrere Luxusvillen und eine riesige Blechlawine. Doppelmoral.

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  • Herr ich am 09.10.2017 05:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trump IST Amerka!

    Wie ich es satt habe immer wieder zu höhren Trump ist nicht Amerika . DOCH! Trump ist Amerika. Oder seht ihr das andere Amerika zu milionen vor dem Weissen Haus protestieren? Nein! Gerademal ein paar Komidien, Promis und Sportler machen ihrem Unmut Luft. Das Amerka das wir hier und jetzt sehen IST Trump! Es ist nicht republikaisch oder demokratisch, es ist Trump!

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  • EBAF am 09.10.2017 06:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am Rande vermerkt..

    ..Vizepräsident ist Mike Pence und nicht Al Gore.. Dieses Amt hat man nicht auf Lebenszeit inne..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Pinky the brain am 09.10.2017 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    guter Beobachter

    USA ist ein Staatenbund und Trump ist ein Mensch.

  • Grisu am 09.10.2017 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Immer die selbe leier!!!

    Doch, doch, Trump ist definitiv Amerika, ob euch Kleingeistern dies nun passt oder nicht!!! Und ja, eure Klimamärchen könnt Ihr jemand anderem erzählen!!!

  • Moritz am 09.10.2017 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Angstmacher

    All seine Vorhersagen für die Zukunft sind nicht ein getroffen. Vielleicht stimmt es beim zweiten Anlauf. Falls nicht, sehen wir in 10 Jahren die unbequemste der unbequemsten Wahrheiten.

  • Usboa am 09.10.2017 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jawohl

    Al Gore ist einfach der Beste.

  • Marc am 09.10.2017 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Na logo

    sind die Firmen noch dabei. Natürlich nur beim Umsetzen der grünen Strategie und nicht bei den Zahlungen an andere Länder, korrekt? Dass der Fussabdruck wesentlich geringer wäre, würde Facebook erst gar nicht existieren. Wie viele Ausflüge wohl nicht stattfinden würden, wenn nicht jeder Bilder auf Instagram posten möchte?