Virtuelle Währungen

03. März 2018 15:34; Akt: 03.03.2018 15:34 Print

Walliser (17) wird mit Bitcoins zum Millionär

Ein Teenager aus dem Wallis hat sich aus dem Nichts ein Vermögen erschaffen. Dies gelang ihm durch den Kauf von Kryptowährungen.

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Als er seine Informatiker-Lehre abschloss, sagte ihm sein Lehrer, dass er am Ende Kebabs verkaufen würde. Inzwischen hat Leonardo Vörstratten Von Sylva, wie er sich im Internet nennt, ein Vermögen gemacht. «Ich habe letztes Jahr meine erste Million verdient», erklärt der 17-Jährige aus Monthey VS.

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Seinen Erfolg verdankt er vor allem Kryptowährungen. Mit 13 Jahren investierte er erstmals in Bitcoin. «Ich war Fussballschiedsrichter und bekam 40 Franken pro Spiel», sagt er. Nach einem Match habe er mit seinem ehemaligen Trainer gesprochen, der ihm von den virtuellen Währungen erzählt habe.

Verschiedene Währungen

«Zuerst habe ich nichts verstanden», so der Teenager. Sein Interesse war aber offenbar geweckt, denn er begann sich im Internet über das Thema zu informieren und kaufte eine Woche später seinen ersten Bitcoin. Sein späteres Erfolgsrezept war, dass er nicht nur in Bitcoin, sondern auch in neue Kryptowährungen wie Ethereum oder Litecoin investierte, wie «20 Minutes» berichtet.

Zusammen mit Spezialisten baute er zudem eine «Mining Farm» auf, um Kryptowährungen zu schürfen. Parallel dazu kaufte er sich Immobilien. «Mein aktuelles Projekt besteht darin, ein System zu schaffen, mit dem einfache und schnelle Transaktionen wie das Bezahlen von Kaffee mit Kryptowährungen durchgeführt werden können», sagt er.

Die Angaben des Wallisers konnten nicht mit absoluter Sicherheit bestätigt werden. Dem «20 Minutes»-Redaktor liegt aber ein Kontoauszug vor, auf dem ein hoher sechsstelliger Franken-Betrag ausgewiesen wird.

Übernommen von «20 Minutes», bearbeitet von 20 Minuten.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Steinwerfer am 03.03.2018 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Informatiker Lehre

    mit 17 abgeschlossen... Sorry das ist aber ein schlechter Witz. Eine Informatiker Lehre dauert 4 Jahre...

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  • Kontrapunkt am 03.03.2018 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wers nötig hat...

    Wie erbärmlich, irgendwelche Kontoauszüge zu verteilen, um in die Medien zu kommen! Bringt null und nichts! Viel "Spass" mit den neuen Freunden.

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  • Siciliano am 03.03.2018 15:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wieviele Leute haben Geld verloren?

    Was ist eigentlich der Sinn und Zweck von Bitcoin? Zahlungsmittel? Wegen den Schwankungen unbrauchbar! Investment? Sieht nach Schneeballsystem aus?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Vierziger am 13.03.2018 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Startkapital hat er

    sich nicht selbst erarbeitet sondern von den Eltern - wie leider üblich in dieser Generation Jael & Co. Folglich ist nicht er der Millionär sondern die Eltern. Er kann also auch nicht stolz darauf sein, weil er nichts geleistet hat und das Geld ihm nicht gehört. Das ständige «Jael wünscht, Jael möchte» dieser Generation nervt extrem und ist unverschämt, denn sie haben weder etwas zu wünschen noch sich fremdfinanzieren zu lassen.

    • Vierziger am 13.03.2018 07:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Selbst arbeiten statt sich

      auf fremden Schultern auszuruhen: ihm würde ich alle Gelder streichen, ihn daheim rauswerfen, die Eltern nehmen ihre Million und er finanziert sein Lebem aus Arbeit selbst plus er zahlt alles zurück, was er sich in den 17 Jahren vom Umfeld (Eltern, Grosseltern, Göttis u andere Melkkühe) frech hat finanzieren lassen.

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  • sinnfrei am 07.03.2018 10:19 Report Diesen Beitrag melden

    Gehört verboten

    Nicht dass ich ein Problem damit hätte, wenn junge Leute reich werden, aber nicht so. Mit diesen Spekulationen wird nichts produziert und bloss Energie verschwendet. Der Finanzbranche den Kampf ansagen und dann das Gleiche in noch üblerer Form tun passt allerdings gut ins postfaktische Zeitalter.

  • der Gönner am 05.03.2018 16:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Genial! Ich gönne es dem Jungen. Könntet Ihr auch aber dazu ist der Neid viel zu gross. Ist das nicht peinlich wenn Erwachsene einem 17Jährigen nichts gönnen?

  • Kevin am 05.03.2018 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht das wirklich?

    Und das kann er sich wirklich in Bar auszahlen lassen? Oder ist das nur Virtuel? Erklärts mir bitte.

    • Sims am 05.03.2018 15:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Kevin

      Bitcoins sind eine paralelle Währung zu Geld wie Gold oder anderes... Was machst du wenn dein Gold plötzlich extrem an Währung gewonnen/verloren hat? Für echtes Geld verkaufen...

    • Joel am 05.03.2018 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kevin

      Ja er kann sich das wieder auszahlen lassen. Gibt diverse platformen dafür:)

    • question am 08.03.2018 07:13 Report Diesen Beitrag melden

      @Sims

      Dann müsste man also im Falle Bitcoins von einer unechten Parallel-Währung sprechen, oder habe ich da etwas falsches verstanden?

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  • schlaumeier am 05.03.2018 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Der Schlaue...

    .. behält solche Informationen für sich. Der Halb-schlaue muss gleich allen erzählen, dass er Bitcoin Millionär ist. Der Dumme erzählt es allen und teilt es den Medien mit und damit auch das Steueramt zur "Spendenaktion" einlädt.

    • franky am 05.03.2018 13:38 Report Diesen Beitrag melden

      das Steueramt wird's eh herausfinden§

      du wirst nie ein Haus oder sonstwas teures kaufen können ohne dass du dich dabei verraten würdest...und dann wird es richtig teuer...

    • Simon am 05.03.2018 17:09 Report Diesen Beitrag melden

      Teuer erst bei Verkauf der Bitcoins

      Bitcoin sind "ganz normal" zu versteuern (zu einem vorgegeben Kurs vom Steueramt)...(Vermögenssteuer). Sobald diese verkauft werden, wird es ziemlich teuer (Einkommenssteuer/Nebenerwerb).

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