«Consumer Reports»

05. November 2010 10:05; Akt: 05.11.2010 10:28 Print

Kinect soll nicht rassistisch sein

Microsofts controllerlose Steuerung für die Xbox 360 soll Probleme haben, Farbige zu erkennen. Dem widerspricht nicht nur der Hersteller.

Consumer Reports gestestet, ob an den Rassismusvorwürfen gegen Kinect etwas dran ist. Quelle: YouTube
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Vor zwei Tagen hatte gamespot.com berichtet, Microsofts controllerlose Steuerung für die Xbox 360 habe zwei farbige Tester nicht erkannt. In einer Stellungnahme hatte Microsoft dies bestritten und darauf verwiesen, dass es wohl an schlechten Lichtverhältnissen gelegen habe. Dank Kinect können Nutzer von Microsofts Konsole ihren Körper zum Controller machen, der mittels einer Kombination von Tiefensensor-Kamera, 3D-Mikrofon, Farbkameras und Software vermessen wird.

Unterstützung erhalten die Redmonder nun vom US-Verbrauchermagazin «Consumer Reports». Wie im obigen Video zu sehen ist, hat man Gamer unterschiedlicher Hautfarbe gegeneinander antreten lassen: Bei guten Lichtverhältnissen wurde beide Spieler erkannt, bei Dämmerlicht nicht.

Am dem 10. November kommt das Bundle von Xbox 360 mit vier Gigabyte Speicher und Kinect-Sensor sowie dem Game «Kinect Adventures» für 449 Franken in den Handel. Ohne Konsole werden für das Paket 219 Franken fällig.

(hst)