Sicherheit

16. August 2010 09:56; Akt: 16.08.2010 13:26 Print

Handys dank Fingerabdrücken geknackt

Wer sein Google-Handy durch ein grafisches Passwortsystem schützt, sollte es gründlich reinigen. Ansonsten könnte er so Unbefugten leicht Zugang verschaffen.

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Auch Googles Nexus One nutzt ein grafisches Passwortsystem, das zum Sicherheitsrisiko werden kann.

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Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania haben herausgefunden, dass grafische Passwortsysteme, wie sie Nexus One und T-Mobile G1 bieten, zum Sicherheitsrisiko werden können.

Beide Google-Handys lassen sie sich entsperren, indem man mit dem Finger ein zuvor definiertes Passwort durch Verbinden der einzelnen Buchstaben oder Zahlen eingibt. Allerdings werden entstandene Spuren nicht immer rückstandslos entfernt. Die Forscher konnten daher nach eigenen Angaben bei gutem Licht in 90 Prozent der Fälle das Passwort herausfinden. Allerdings sei das Prozedere sehr aufwändig, wie die Wissenschaftler in ihrer Studie einräumten.

Im Android Market bald mit PayPal zahlen?

Google kommentierte die Studie ebenso wenig wie einen Bericht von bloomberg.com. Laut diesem soll das Unternehmen mit PayPal verhandeln. Kunden könnten dann Apps im Android Market über diesen Anbieter bezahlen. Bislang zieht Google sein eigenes System Checkout vor, das bisher aber im Vergleich zu den rund 87 Millionen PayPal-Accounts ein Nischendasein fristet. Auch zu einer vermeintlichen Übernahme der Bildersuchmaschine like.com gab es bislang kein Statement. TechCrunch.com will davon erfahren haben.

Der chinesische Anbieter Pleco Software hat unteressen ein Video ins Netz gestellt, dass Pleco 2.2 zeigt. Die App efordert iOS 4, läuft aber auch noch auf dem iPhone 3G S. Dank der Applikation kann man beispielsweise Speisekarten fotografieren und sie dann übersetzen lassen - das erinnert an Google Goggles.


Ob und wann die Anwendung in Europa verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

(hst)