Kein Mega-Deal

09. April 2013 11:18; Akt: 09.04.2013 11:18 Print

WhatsApp wird nicht an Google verkauft

Die populäre Kurznachrichten-App für Smartphones bleibt unabhängig. Es gebe keine Pläne, die Gratis-App an Google zu verkaufen, stellt WhatsApp klar.

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Aus der Schweiz kommt die neueste Messaging-App, die sicherer ist als WhatsApp. ermöglicht dank End-to-End-Verschlüsselung eine abhörsichere Kommunikation. Die App ist bereits für das iPhone erhältlich (2 Franken) und soll Anfang 2013 auch für Android veröffentlicht werden. Das deutsche Techportal golem.de hat die wichtigsten WhatsApp-Alternativen aufgespürt: Der grosse Rivale mit rund 250 Millionen Usern heisst . Skype gibt es seit 12 Jahren, ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar und kostenlos. Nebst einfachen Textnachrichten sind Anrufe mit und ohne Videofunktion möglich. ist wie Sykpe eine App für Internet-Telefonie, mit der auch Textnachrichten verschickt werden können. Viber ist kostenlos. Datenschutzrechtlich ist die Software aber laut golem.de bedenklich. Einer für fast alle: Wer einen Multi-Messenger sucht, mit dem man andere Messenger-Dienste zusammenführen kann, sollte sich genauer anschauen. Den praktischen Kurznachrichtendienst gibt es für PC, Mac, Android, iOS und BlackBerry. Einer der grössten Konkurrenten von WhatsApp ist der Samsung-eigene Instant Messenger . Der Messenger läuft auf allen Smartphones und Tablets, die Android, iOS, BlackBerry und Bada nutzen. Auch mit können plattformübergreifend Textnachrichten versendet, Dateien verschickt und Internet-Telefonate geführt werden. Auf Android-Smartphones ist der Dienst vorinstalliert. Auch Facebook mischelt im Messenger-Geschäft mit. Nebst der Chat-Funktion lässt sich mit dem sehen, wo sich die Freunde gerade aufhalten - sofern die Kontakte die Ortungsfunktion aktiviert haben. Die App ist für Android und iOS erschienen. kommt ursprünglich aus Japan, hat sich inzwischen aber auch bei uns eine grosse Anhängerschaft erobert. Laut eigenen Angaben nutzen weltweit 73 Millionen Smartphone-Nutzer den Messenger, den es für Android, iOS und Windows Phone gibt.

Zum Thema
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WhatsApp dementiert Verkaufsgespräche mit Google. Gegenüber dem Tech-Blog AllThingsD des «Wall Street Journals» erklärte das Unternehmen am Montag, dass es keine Pläne gebe, die populäre Kurznachrichten-App zu verkaufen. Weiter wollte WhatsApp-Manager Neeraj Arora die Gerüchte nicht kommentieren. Von Google gibt es nach wie vor kein offizielles Statement.

Das Gerücht ins Rollen gebracht hatte ein Online-Medium aus den USA. Am Wochenende berichtete das Tech-Portal Digital Trends, die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss und der Kaufpreis solle rund eine Milliarde US-Dollar betragen.

Facebook wollte WhatsApp kaufen

Grosse Tech-Konzerne sollen schon 2012 bei WhatsApp angeklopft haben. Bislang zeigte die erfolgreiche Messenger-App den Verehrern aber stets die kalte Schulter. Man wolle unabhängig und werbefrei bleiben, beteuerten die medienscheuen Firmengründer (ehemalige Yahoo-Manager) immer wieder. Einer der Firmengründer kritisierte jene Startups, die lediglich auf schnelles Geld aus seien, und sich von einem Konzern schlucken liessen.

Bereits Ende 2012 machten wilde Spekulationen die Runde, Social-Network-König Mark Zuckerberg habe WhatsApp auf seiner Einkaufsliste. Kurz darauf verkündete Facebook jedoch, dass die eigene Kurznachrichten-App namens Facebook Messenger nun ohne Facebook-Konto genutzt werden kann – eine mehr als deutliche Kampfansage an WhatsApp. Vor dem Facebook Messenger muss sich WhatsApp allerdings kaum fürchten. Die Firmengründer wissen, was für ein Juwel sie derzeit in Händen halten. Entsprechend haben sie es mit dem Verkauf kaum eilig, denn mit jedem neuen WhatsApp-Nutzer steigt der Firmenwert.

(owi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zen Auni am 09.04.2013 10:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder...

    ... hat seinen Preis!

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  • Victor van Hinden am 09.04.2013 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ahoi Whatsapp

    Bleibt nur zu hoffen, dass sie diesen Kurs halten. Eine Milliarde ist immer noch eine Milliarde.

  • domii hrvat am 09.04.2013 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht geldgierig

    find ich gut

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sushi am 09.04.2013 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WhatsApp

    Tja... habe mir schon Hoffnungen gemacht das ich WA dank Google wider nutzen könnte und das es auf meinem Tablet und auf dem PC als Chrome App. Naja schlussendlich habe ich ein Infinity Abo und kann ohne Sorgen so viel SMS verfassen wie ich will ^^ WA wäre durch Google kostenlos geworden (Denn jede App von Google ist Kostenlos) und hätte man in anderen App's gut integrieren können.

  • Reto am 09.04.2013 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Google wird König

    Damit wird wohl nun Google einen eigenen Messenger-Dienst starten und WhatsApp vom Thron stossen, so wie es bei FireFox mit Google Chrome war. Hört auf meine Worte!

    • G.G. am 09.04.2013 15:01 Report Diesen Beitrag melden

      Das G-Universum wird trotzdem immer grös

      Ist bei Google+ ggü. FB (noch) nicht gelungen. Jedoch das G-Universum wird trotzdem immer grösser.

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  • Wurst/Hans am 09.04.2013 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    KIK

    Und was ist mit dem messenger kik? Der wurde wohl komplett vergessen

    • Marc am 09.04.2013 15:00 Report Diesen Beitrag melden

      ...ist wurst

      Der KIK spielt keine grosse Rolle, ist also wurst.

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  • Felix am 09.04.2013 13:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bloss eine Frage der Zeit

    Irgendwann wird Whatsapp in einen Konzern integriert werden. Wenn nicht heute, dann morgen oder übermorgen, spätestens dann, wenn die Erben der jetzigen Besitzer Kasse machen wollen.

  • Kirk Dalton am 09.04.2013 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur halbe Sache

    Nun. WhatsApp sollte endlich mal auch für Tables gemacht werden.Sonst ist nur halbe sache