Soziale Netzwerke

02. Dezember 2009 12:38; Akt: 02.12.2009 14:29 Print

Facebook will Nutzerdaten besser schützen

Die Community schliesst regionale Netzwerke. Mitglieder sollen überdies leichter kontrollieren können, wer was von ihnen sieht.

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schrieb einen offenen Brief an die User.

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich in einem offenen Brief an die Mitglieder des sozialen Netzwerks gewandt. Facebooks Einstellungen zur Privatsphäre seien bislang auf die regionalen Netzwerke aus der Gründerzeit der Community ausgerichtet gewesen, schreibt Zuckerberg, also Micro-Communities für Länder, Firmen, Universitäten oder Freundesgruppen. Das soll sich nun ändern. Denn mittlerweile hätten diese Netzwerke teilweise Millionen User, für die es schwierig sei, den Schutz ihrer Privatsphäre zu kontrollieren. Insgesamt seien über 100 Millionen Mitglieder in ihnen zu finden. Laut Zuckerberg will Facebook nun eine Lösung gefunden haben, wie man leichter entscheiden kann, wer welche Daten von einem sieht. Daher schafft Facebook die regionalen Netzwerke nun ab. User sollen entscheiden können, für wen sie ihre Daten freigeben: Freunde, Freunde von Freunden oder alle. Ausserdem sollen Mitglieder für jeden einzelnen Beitrag wählen können, wer ihn sehen darf.

In den nächsten Wochen sollen alle Nutzer eine Nachricht mit weiteren Informationen dazu erhalten, wie und wo man die neuen Einstellungen verwenden kann. Facebook testet die Einstellungen, von denen man einige nun kombiniert ändern können soll, bereits seit dem Sommer wie einem Blogeintrag vom 1. Juli zu entnehmen ist. Eher beiläufig erwähnte Zuckerberg, dass Facebook mittlerweile über 350 Millionen Nutzer hat. Mitte September waren es noch 300 Millionen.

(hst)