Eine Million Likes

22. Januar 2013 14:24; Akt: 22.01.2013 15:54 Print

Dieses Hundebaby haben Sie erklickt

Ein Vater versprach seinen Kindern einen Welpen, eine Frau ihrem Kumpel Sex. Bedingung: eine Million Facebook-Likes. Nach wenigen Stunden waren die Wetten gewonnen - eingelöst sind aber nicht beide.

Familie Cordell mit ihrem Hund Millie (Video: YouTube/Ezgos Ke).
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Fünf Kinder sind genug. Da braucht es nicht noch einen Hund in der Familie. Das dachte sich Ryan Cordell. Doch das Gedränge seiner Kinder wurde derart penetrant, dass er ihnen das Hundebaby versprach – wenn sie denn eine Million Facebook-Likes erzielen würden.

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Nach nur gerade sechs Stunden hatten die Kinder die nötigen Likes beisammen - und seit Montag sind sie nun stolze Besitzer eines Hundes. Der Schäferhund-Labrador-Mischling heisst Millie und stammt aus einem Tierheim.

Ebenfalls wenig Zeit, 13 Stunden, benötigte Petter Kverneng vor wenigen Tagen, um die Millionen-Likes zu knacken. Seine platonische Freundin Cathrine Johansen hatte ihm dafür Sex mit ihr versprochen. Mehr als eine Umarmung sprang dann aber doch nicht heraus. «Die Aktion war nur ein Scherz», wird der 20-Jährige zitiert.

Alter Hut

Die kürzlich wieder aufgekommenen «Eine-Million-Likes-und-es-passiert-etwas-Aktionen» sind kein neues Phänomen. 2011 erhielt ein Facebook-User in 13 Tagen eine Million Likes, nachdem ihm seine Schwester versprach, ihr Kind in Anlehnung an den Chef der «bösen» Transformer Megatron zu taufen. Leider endete die Story wie bei Petter enttäuschend. Das Baby hiess dann Dylan.

Noch etwas Unterstützung nötig hat die Aktion: «1 Million Likes und mein Vater hört mit den Drogen auf». Zum Entzug fehlen noch etwa 230'000 Likes.

Einen etwas anderen Weg schlugen Unbekannte im Jahre 2005 ein. Sie verkündeten, den süssen Karnickel Toby zu schlachten und in vornehmer Runde zu essen, es sei denn, es kämen Spenden im Wert von 50'000 Dollar zustande. Nachdem nur 25'000 eingingen, schaltete sich die Webseite Bored.com ein, kaufte den Peinigern die gesamte Toby-Plattform zu einem unbekannten Preis ab und der Hase war gerettet.

Die Ursprungsidee für diesen bösen Scherz stammt übrigens von Eddie Murphy, der anno 1982 dazu aufrief, per Telefon über das Schicksal seines Hummers «Larry the Lobster» abzustimmen. Murphy ignorierte das hauchdünne Resultat aufgrund eines rassistischen Kommentars und ass das Tier eine Woche später.

(tog)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Axel Schweis am 22.01.2013 15:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mediengeil

    Total unnötig solche Aktionen. Leute suchen einfachen einen Grund auf sich aufmerksam zu machen. Zu vergleichen mit den Cervelapromis im Dschungelcamp..unnötig

  • fegi am 22.01.2013 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    traurig

    like-fetisch? wers nötig hat..

    einklappen einklappen
  • Rainer Zufall am 22.01.2013 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Zirkusalternative

    Hunde wären doch tolle neu Tiere für die Manege jetzt da Elefanten verboten weden sollen! ;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nella Müller am 22.01.2013 15:46 Report Diesen Beitrag melden

    Fragezeichen

    Sehr fragwürdige Aktionen, denn genau genommen lassen die, welche etwas versprechen, Andere darüber entscheiden und sie selber sind "unschuldig", falls das Versprechen nicht eingehalten werden kann. *Kopfschütteln*

  • fegi am 22.01.2013 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    traurig

    like-fetisch? wers nötig hat..

    • I like am 22.01.2013 15:52 Report Diesen Beitrag melden

      I like

      I like

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  • Rainer Zufall am 22.01.2013 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Zirkusalternative

    Hunde wären doch tolle neu Tiere für die Manege jetzt da Elefanten verboten weden sollen! ;-)

  • Axel Schweis am 22.01.2013 15:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mediengeil

    Total unnötig solche Aktionen. Leute suchen einfachen einen Grund auf sich aufmerksam zu machen. Zu vergleichen mit den Cervelapromis im Dschungelcamp..unnötig