Social-Community

18. Februar 2010 10:15; Akt: 18.02.2010 12:03 Print

Mehr Privatsphäre auf Facebook

Für Facebook-User stehen tausende von Spielen, Quiz und Umfragen bereit. Neu kann festgelegt werden, welches Miniprogramm Mitteilungen verschicken darf und welches nicht.

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Facebook: Die User können genauer bestimmen, wer wie viel sehen darf.

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Wie 20 Minuten Online berichtete, teilte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im vergangenen Dezember mit, dass die Einstellungen zur Privatsphäre angepasst worden sind. Die Mitglieder der Community können selber bestimmen, wer welche Informationen von ihnen sehen darf und wer nicht. Dies macht auch durchaus Sinn, denn als Voreinstellung werden etwa Statusmeldungen per se allen zugänglich macht. Sie könnten dadurch theoretisch von jedem Surfer über Suchmaschinen gefunden werden.

Nun wurden laut einer Mitteilung auf dem offiziellen Facebook-Blog die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre zusätzlich erweitert. Die User können neu bestimmen, für wen Mitteilungen von Anwendungen sichtbar sein dürfen und für wen nicht. Wer etwa mit dem Spiel Brain Challenge seine grauen Hirnzellen trainiert, sich aber für das erzielte Resultat schämt, braucht keine Bedenken mehr zu haben, dass die Kontakte aus der Freundesliste davon erfahren.

Facebook Zero

Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona wurde Facebook Zero vorgestellt. Damit können Handy-User via Browser ihr Profil auf der Social-Community bewirtschafte, ohne allzu viel Datentraffic zu verursachen. Es handelt sich dabei um eine abgespeckte Version des schon bestehenden Mobile-Portals m.facebook.com. Sie soll laut einem Bericht auf dem IT-Blog TechCrunch in Kürze aufgeschaltet werden.

Laut den neusten Zahlen der Web-Analysten von compete.com hat Facebook in den USA im vergangenen Januar erstmals mehr Visits verbucht als Yahoo. Damit liegt die Social-Community direkt hinter Google auf Platz zwei der meistbesuchten Webseiten. In Sachen Benutzungszeit hat Facebook allerdings deutlich die Nase deutlich vorn. In einer Studie kommen die Analysten des Marktforschungsunternehmens Nielsen zum Schluss, dass der Durchschnitts-User in den USA im Januar knapp sieben Stunden auf Facebook verbracht hat. Auf Platz zwei liegt Yahoo mit 2:08 Stunden, knapp vor Google mit 2:01 Stunden.

Facebook feierte Anfang Februar sein sechsjähriges Bestehen. Der Gründer Mark Zuckerberg nützte die Gelegenheit, um auf dem offiziellen Blog mitzuteilen, dass Facebook mittlerweile 400 Millionen Mitglieder zählt. Somit sind in den vergangenen zwei Monaten ganze 50 Millionen Neumitglieder dazugekommen.

(mbu)