Im Test

19. September 2017 13:13; Akt: 19.09.2017 13:14 Print

8 Dinge, die Sie über das iPhone 8 wissen müssen

Ab Freitag verkauft Apple das iPhone 8. Das Smartphone steht im Schatten des iPhone X, das erst im November kommt. So schlägt sich das Gerät im Test.

Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus werden ab dem 22. September verkauft. (Video: 20M)
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Design
Optisch sieht das iPhone 8 seinem Vorgänger ähnlich. Neu ist die Rückseite aus Glas. Vorteil: Das Handy ist nicht mehr so glitschig wie mit der Alu-Rückseite und liegt besser in der Hand. Neu sind auch die Farben: Silber, das eher weiss wirkt, ein dezenteres Gold und Spacegrau, das an Klavierlack erinnert. Die neuen Geräte sind minim dicker (0,2 Millimeter), doch die Hüllen vom Vorgänger passen nach wie vor.

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Akku
Grosse Sprünge hat Apple hier nicht gemacht. Der Akku hält laut Hersteller gleich lange wie beim Vorgänger. Im Test hat sich das bestätigt. Nutzer, die viel am Display hängen, werden damit nicht länger als einen Tag arbeiten können. Neu kann das iPhone per Quickcharge aufgeladen werden. Dazu braucht es separate Hardware. Das 29-Watt-Netzteil und das USB-C-auf-Lightning-Kabel kosten 88 Franken. Positiv ist, dass das iPhone neu auch kabellos geladen werden kann. Über Induktion wird das Gerät via Matte mit Strom versorgt. Dafür wird Qi genutzt, der Industriestandard. Erstmals können iPhones und Androidgeräte so auf der gleichen Matte geladen werden. Der Technologie wird das neuen Schwung geben.

Kamera
Die iPhone-Kamera gehörte bereits zu den besten auf dem Markt. Mit dem iPhone 8 hat sie eine weitere Verbesserung erfahren. Der neue Sensor ermöglicht eine bessere Videostabilisation sowie eine höhere Framerate. Erstmals wird 4K mit 60 Frames pro Sekunde unterstützt. Das 8 Plus hat wieder eine Dualkamera. Neu ist der Porträtmodus mit Lichteffekten. Damit können Nutzer Studio-ähnliche Effekte erzeugen. Im Test hat das nicht immer ganz so gut geklappt. Wenn die Fotos gelingen, werden sie zwar schön. Aber gerade bei Brillenträgern hatte die Software teilweise Mühe, die Konturen des Gesichts zu erkennen. Was zum Teil in abstrakten Ergebnissen gipfelte. Laut Apple ist der Lichteffektmodus noch in der Betaphase. Wie schon beim Porträtmodus, der 2016 lanciert wurde, werden Nutzer auch hier schrittweise Verbesserungen sehen.

Prozessor
A11 Bionic – so heisst der neuste Chip, der in den beiden iPhone-Modellen steckt. Der Prozessor ist die wahre Sensation, die Apple gezeigt hat. Der A11 wird Nutzern den Alltag erleichtern, ohne dass sie dies gross bemerken. Mit der höheren Rechenpower werden auch Games möglich, die besonders Prozessor-hungrig sind. In diversen Benchmarks überflügelte der Chip die Konkurrenz. Hier darf man aber gespannt sein, wie der A11 gegen den neusten Prozessor von Huawei abschneidet. Der Kirin 970 soll im Mate 10 verbaut sein, das im Oktober gezeigt wird.

Bildschirm
Neu gibt es ein True-Tone-Display, das man vom iPad her kennt. Dabei werden die Farben in Abhängigkeit vom Umgebungslicht angepasst und wirken so natürlicher. Schön wäre gewesen, wenn auch gleich Pro Motion integriert wäre. Mit der Bildwiederholrate von 120 Hz laufen Animationen deutlich flüssiger. Das benötigt offenbar noch zu viel Akkuleistung. Hier darf man aber auf die nächste Version hoffen.

Augmented Reality
Die Technologie hat gigantisches Potenzial und wird die Art und Weise, wie wir Smartphones nutzen, ändern. Nicht nur neue Games, auch andere Apps werden von Augmented Reality profitieren. So zeigte Ikea eine App, mit der man die Wohnung virtuell einrichten kann. Im ersten Test überzeugen die AR-Apps. Um sie zu nutzen, braucht es nicht zwingend ein neues iPhone. AR läuft ab dem A9-Chip (ab iPhone 6S und SE).

Preis
Die 8er-Serie ist teurer als die 7er, hat aber mehr Speicher. Wer nicht unbedingt das allerneuste braucht, kann auf die nach wie vor erhältlichen 6S und 6S Plus als günstige Alternative ausweichen. Die 8er-Serie steht sowieso im Schatten des iPhone X. Das Deluxe-Gerät mit OLED-Screen wird bei Fans wohl die erste Wahl sein. Allerdings wird dieses erst ab November verkauft und das zu einem happigen Preis ab 1199 Franken.

iOS11
Mit dem neuen mobilen Betriebssystem bekommen Nutzer viele zusätzliche Funktionen geliefert. Beim iPhone 8/8 Plus ist das System vorinstalliert. Auch auf älteren Geräten (ab dem iPhone 5S) kann es ab heute – vermutlich gegen Abend – installiert werden. Bevor man das Update lädt, sollte unbedingt ein Back-up erstellt werden. Zudem ist zu beachten, dass gewisse ältere Apps auf iOS11 nicht mehr funktionieren werden.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mimi am 19.09.2017 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Etwas, das Sie zum iPhone8 wissen müssen

    Benutzen Sie ein funktionierendes Smartphone? Dann brauchen Sie das iPhone8 nicht!

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  • tommyboy jones am 19.09.2017 13:26 Report Diesen Beitrag melden

    Turbolader

    Schnellladefunktion...molmol, man hat also den Entwicklungsstand von Samsung von vor 2 Jahren erreicht! Bravo!

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  • Nikinio am 19.09.2017 15:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte mal ehrlich!

    Wieso liest sich jeder Artikel zum neuen Iphone wie eine Werbung? Sorry ich habe das Gefühl ihr dürft oder wollt nicht ehrlich und konstruktiv schreiben. Ich hatte bisher immer ein iPhone, aber bin ganz nah dran mich endgültig von dieser Kundenunfreundlichen Firma abzuwenden. Wo gibt es einen völlig unabhängigen Artikel der wirklich die Stärken und Schwächen des neuen Iphones beleuchtet? Wenn ich pausenlose Propaganda will wie toll etwas ist geh ich nach Nord Korea! Hier kann ich doch wohl mal eine differenzierte Berichterstattung erwarten!?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • maeki am 21.09.2017 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Qualität in Hard- und Software

    Die AR-Funktion von Apple ist echt der absolute Hammer! Da ist Apple allen weit voraus und darauf werden Androiden noch laaange warten müssen. Und wenn sie es dann mal haben, wird es die ersten Jahre so mies sein, dass es niemand nutzen will. Das ist es, was Apple ausmacht. Lieber weniger Funktionen aber dafür solche, die reinhauen und funktionieren.

  • Lumière am 20.09.2017 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rückseite aus Glas...

    ist nicht neu, sondern eher ein Come-back. Das iPhone 4 hatte eine Glasrückseite. Damals, beim iPhone 5 wurde aus Aluminium gesetzt, weil es nach ihrer eigenen Aussage zu einer höheren Stabilität führen sollte. Nun ist das neue iPhone wieder so fragil, wie eine sehr dünne Kristallkugel.

  • simo am 20.09.2017 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    handlich gleich null

    egal was für eine Marke aber die neuen Smartphones haben eher mit einem Tablet zu tun als mit einem kompakten Telefon. mir wäre es lieber wenn es noch hin eine gewöhnliche Hosentasche oder jackentasche passen würde.

  • didi am 20.09.2017 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Juhuii kein IPhone

    Juhui.. Ich habe kein IPhone. Ich habe alles und viel mehr für 229 CHF auf meinen lustigen Android Phone. Welche Marke fragst ihr euch. Ist doch egal...

  • DuDideldö am 20.09.2017 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Jedesmal vor's Gesicht halten ????

    Habe schon diverseste Smartphones benutzt, weshalb ich die "meins-ist-besser-als-Deins" Diskussionen hier eher gelassen sehe. Aber zum Thema: Ich würde das 8er Modell deshalb bevorzugen, weil ich es schätze, so nebenbei und unauffällig rasch mit dem Daumen das Ding zu entsperren. Kann darauf verzichten, mir das Teil jedesmal im passenden Winkel vor die Visage zu halten. Auch wenn dieser Winkel nicht 90 Grad sein muss. Gesichtserkennung mag ja technisch nett sein, obwohl man in der professionellen Sicherheitstechnik eher wieder davon wegkommt (als alleinige ID).

    • Romanrussia am 20.09.2017 14:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @DuDideldö

      ??? So bald du auf iPhone schaust wird es entsperrt. Wo ist das Problem? Ohne aufs iPhone zu schauen kannst es ja eh nicht benutzen

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