Sorge im Kongo

17. Mai 2018 15:50; Akt: 17.05.2018 15:50 Print

Ebola breitet sich in Millionenstadt aus

Das WHO ist alarmiert: In einer Metropole in der Demokratischen Republik Kongo wurde ein erster Fall der Infektionskrankheit nachgewiesen.

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Der Ausbruch der Infektionskrankheit Ebola im Kongo hat «eine neue Phase» erreicht, sagte der Gesundheitsminister des Landes, Das lebensgefährliche Ebola-Virus hat in der Demokratischen Republik Kongo nun auch eine Millionenstadt erreicht.

Aus der 1,2-Millionen-Einwohner-Stadt Mbandaka im Nordwesten des Landes sei eine Ebola-Erkrankung gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mit. Sie wurde demnach in Wangata, einem der drei Gesundheitsbezirke der Stadt in der Provinz Equateur, registriert.

Neunter Ausbruch seit 1976

Die WHO hatte vergangene Woche über den erneuten Ebola-Ausbruch im Kongo informiert, bei dem bereits etwa 20 Menschen starben. Es ist bereits der neunte bekannte Ausbruch der Viruskrankheit in dem zentralafrikanischen Land seit 1976.

Die WHO will in dieser Woche mit einer Impfkampagne in dem Land beginnen. Dafür soll ein experimenteller Impfstoff zum Einsatz kommen.

11'300 Menschen gestorben

Ende 2013 hatte eine verheerende Ebola-Epidemie mehrere westafrikanische Staaten heimgesucht. In den folgenden Monaten starben in Guinea, Sierra Leone und Liberia rund 11'300 Menschen an dem Virus.

Ebola ist eine oft tödliche Virus-Krankheit. Die Übertragung der Krankheit geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.

(chi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frtz am 17.05.2018 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Monokulturen werden...

    ... durch Krankheiten dezimiert oder ausgelöscht. War schon immer so. Der Mensch ist eine Monokultur. Irgendwann kommts ganz Dicke.

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  • Simone am 17.05.2018 16:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Epidemien

    Früher sind Hundertausende an Pest, Pocken oder Tuberkulose gestorben. Wo wären wir heute,wenn alle überlebt hätten?

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  • Hoffnungsvoll am 17.05.2018 16:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider

    Ich kann mit meinem Handy aus der Schweiz das Licht einer Wohnung in New York ein und aus machen, aber für tötliche Krankheiten die seit mehreren Jahren bekannt sind gibt es keine Lösungen..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mark am 17.05.2018 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mutternatur

    Die Mutternatur wehrt sich nur gegen den Virus-Mensch Und so wie wir zur Zeit mit dem Planeten umgehen ist in hundert Jahren der Ofen aus!!!!! 2067 ist der Klimawandel vollendet und ab dann ist unsere Ende sicher Toll weiter so

    • R. Ealist am 17.05.2018 20:56 Report Diesen Beitrag melden

      Fazit

      Umweltschutz ist sinnlos. Besser mal daran arbeiten andere Planeten zu finden auf denen menschliches Leben möglich ist und Wege zu finden dort hin zu kommen. Aber lieber moralisch überlegen herumstolzieren weil man sein PETfläschli in den richtigen Kübel wirft, während man auf dem Smartphone rumtipt für welches sogenannte seltene Erden mittels Fracking gefördert und höchst umweltschödlich rafiniert werden. Und natürlich muss auch jeder ein Auto haben und die trendigsten Klamotten welche um die halbe Welt geschifft werden.

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  • Hubert am 17.05.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Der Mensch

    Nun, der Mensch ist ein hoffnungsloser Fall. Und glaubt allen ernstes, dass Er, Herr über die Seuchen ist. Nun wir sehen ja jetzt wie er sich einmal mehr geirrt hat. Und es wird Ihm nie gelingen diese Seuchen auszurotten.

  • Peter am 17.05.2018 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pharma Amy und Konsorten

    Sind wieder am Ausprobieren, Wahrscheinlich würde geimpft und die Verseuchung schreitet voran. Dachte, es existieren Impfungen gegen Ebola, wird wohl der Auslöser sein. Glaubt doch diesen Pharma kein Wort mehr, bin davon Überzeugt, das der Virus bewusst infiziert wurde.

    • schweizer Q am 17.05.2018 19:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Ohne Pharma wäre unsere Lebenserwartung nun nicht bei 100 sondern wie ganz ganz früher noch bei 20-30 oder 30-40 Jahre. Nur mal so als In-Put... Es ist klar Fakt, dass durch Medikamente (Pharma) unsere Lebenserwartung stetig steigt.

    • Nur so am 17.05.2018 21:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Die Pharmabranche will in erster Linie Geld verdienen, viel Geld. Daher entwickeln sie am liebsten Medikamente für die Krankheiten der Wohlstandsgesellschaft, schliesslich ist dort auch wirklich Geld zu holen und nicht bei afrikanischen Ebola-Patienten. Impfungen wurden übrigens damals im Schnellverfahren bewilligt, ohne vorherige Tests am Menschen. Warum ist HIV in Afrika immer noch eine grosse Seuche, während in der westlichen Hemisphäre nur KK-Preller noch daran zu Grunde gehen müssen? Sicher wegen dem vielen Geld in Afrika, dass es zu verdienen gibt...

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  • DerAchtsame am 17.05.2018 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzen schützen reicht

    Es muss verhindert werden, dass das Virus nach Europa gelangt. Sonst muss überhaupt nichts getan werden. Es ist nicht unsere Aufgabe diesen Kontinent dauernd zu retten. Bringen tut's sowieso nichts, ausser dass es das nächste Mal noch mehr sind, die gerettet werden müssen. Ich möchte mich nicht daran beteiligen.

    • Freier Mensch am 17.05.2018 20:24 Report Diesen Beitrag melden

      Wie man weiss, schützt

      insbesondere jetzt gerade die BRD ihre Grenzen.

    • Hosche am 17.05.2018 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @DerAchtsame

      Aber diesen Kontinent seit Jahrhunderten ausbeuten ist okay? Ich nenne deinen Kommentar nicht achtsam, sondern egoistisch.

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  • Simi am 17.05.2018 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Die Natur

    zeigt uns, wo der Bartli den Most holt. Aber wir lernen es wohl nie (lernresistent)